Nu Pagadi | Teil 1 WM-Kolumne: Stani, der Feldherr

Da war er wieder, Stanislaw Tschertschessow wie vor 25 Jahren in Dresden. Beim WM-Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien zeigte der russische Trainer einmal mehr seine Qualitäten. Gert Zimmermann fasst das Spiel aus seiner Sicht zusammen.

"Nu pagadi", da freut sich das Maskottchen der Fußballweltmeisterschaft, was ja der Wolf ist. Und die Szene des Spieles war was? Richtig, als Stanislaw Tschertschessow salutierte und zwar zu seinem Spieler, den er herausholte nach dem Motto "Alles gut gemacht". Und da war er wieder, der Stani wie vor 25 Jahren in Dresden. Ich weiß, die wenigsten wissen, wie das damals war, als dieser berühmte Elfmeter gehalten wurde von ihm, im Spiel gegen Bayer Leverkusen. Dann kam ja der Spruch: Er steht auf dem Platz wie Lenin auf dem Roten Platz. Genauso ist es. Und gestern stand er wie Lenin im Luschniki. 5:0 das Ding am Ende gewonnen! Gegen Saudis, die so was von schwach waren. Und wer hat die stark gemacht? Natürlich die Deutschen. Die hatten ja nur einen 2:1-Sieg hingebogen beim letzten Mal. In Leverkusen. Und deshalb waren die Saudis auf einmal so was wie ein Angstgegner. Aber nicht für Tschertschessow. Und der Torwart der Saudis, der hatte auch noch Übergewicht. Das geht ja eigentlich gar nicht. Aber wieso Übergewicht? Oliver Kahn, richtig, Oliver Kahn ist es, der den saudischen Torwart in der Trainingsmühle hatte. Hätte eigentlich mehr rauskommen müssen! Aber wie gesagt, Eröffnungsspiel ist gelaufen und Stani - der Feldherr - das bleibt hängen.

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.06.2018 | ganztägig im Programm

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2018, 08:19 Uhr

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