07.10.2019 | 14:38 Uhr Kosmonauten-Legende Sigmund Jähn beigesetzt

Sigmund Jähn
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Der Kosmonat Sigmund Jähn ist im engsten Familienkreis in Strausberg bei Berlin beigesetzt worden. Er habe seine letzte Ruhestätte schon am vergangenen Freitag gefunden, sagte ein Sprecher der Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Montag. Jähn war am 21. September im Alter von 82 Jahren gestorben.

Sigmund Jähn, 1978
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Er gilt als erster Deutscher im Weltall: Am 26. August 1978 war Jähn vom Weltraumbahnhof Baikonur aus mit dem Raumschiff "Sojus 31" zur Orbitalstation Saljut 6 gestartet. Mit dem sowjetischen Kommandanten Waleri Bykowski war er sieben Tage, 20 Stunden und 49 Minuten lang im All. Er umkreiste die Erde 125 Mal. Sigmund Jähn stammte aus Morgenröthe-Rautenkranz im Vogtland und hatte ursprünglich Buchdrucker gelernt. Dann ging er zur Nationalen Volksarmee der DDR (NVA) und wurde Jagdflieger. Nach der Wende war Jähn für das DLR und die Europäische Weltraumorganisation (Esa) tätig und betreute europäische Astronauten.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR UMSCHAU | 25.09.2019 | 15:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. Oktober 2019, 14:42 Uhr

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