Heruntergekommenes Sparschwein mit Sparkassen-Logo
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26.10.2019 | 6:00 Uhr Finanzexperte Tenhagen: Filial-Schließungen bei Sparkassen vermeidbar

Heruntergekommenes Sparschwein mit Sparkassen-Logo
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Wäre den sächsischen Sparkassen ein gutes Filialnetz tatsächlich wichtig, würden sie nicht so viele Standorte schließen. Zu dieser kritischen Einschätzung kommt Hermann-Josef Tenhagen, Wirtschaftsjournalist und Chefredakteur von Finanztip im Gespräch mit MDR SACHSEN. Die zwei Haupt-Begründungen für den Sparkurs der Banken, "Digitalisierung" und "Niedrigzins", hält Tenhagen für nicht stichhaltig: "Man kann immer auch die Gebühren erhöhen, die Verwaltung schlanker machen oder den Vorstand weniger gut bezahlen, bevor man eine Filiale schließt." Die Sparkasse habe im Gegensatz zu anderen Banken einen öffentlichen Auftrag und sei kein normaler Wirtschaftsbetrieb.

Hermann-Josef Tenhagen von Finanztip
Hermann-Josef Tenhagen von Finanztip Bildrechte: Finanztip

Es gibt Sparkassengesetze, die den öffentlichen Auftrag dieser Banken beschreiben. Diese Banken gehören uns, den Bürgerinnen und Bürgern.

Hermann-Josef Tenhagen, Wirtschaftsjournalist

Tenhagen verweist konkret auf die gesellschaftliche Verantwortung der obersten Entscheider in den Kontrollgremien: "Der Vorsitzende des Verwaltungsrats einer Sparkasse ist [...] typischerweise der Landrat oder Oberbürgermeister. Und den haben wir gewählt, um unsere Interessen als Bürgerinnen und Bürger zu vertreten." Das gelte auch bei seiner Mitenscheidung über das Schließen von Filialen "und die Bezahlung und den Arbeitsauftrag für den Vorstand."

Tabelle Sparkassen-Bezüge
An dieser Stelle wird nicht gespart, meint Finanzexperte Tenhagen. Bildrechte: MDR/Bart Lorsheijd

Vorstand: Sparkasse "bleibt analoger Anker"

Der Bautzener Landrat Michael Harig (CDU) ist auch Vorstandsvorsitzender des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV). Er beteuerte gegenüber MDR SACHSEN: "Die Sparkasse wird auch in Zukunft eine Art 'analoger Anker in einer digitalen Welt' sein." Mobile Angebote und Geldausgabetechnik würden dazu beitragen, dass sich die Kunden weiterhin auf ihre Sparkasse verlassen könnten. Es bleibe dabei: Sparkassen verfügen über das dichteste Filialnetz und die meisten Geldausgabeautomaten. Tenhagens Vorschlag, die Gebühren für Bankkunden zu erhöhen, hält er für nicht umsetzbar: "Die Kunden sind preisbewusst und mussten in den letzten Jahren bereits Gebührenerhöhungen in Kauf nehmen. Irgendwann gibt es dann keine Akzeptanz mehr und die Leute gehen zur Konkurrenz." Die Debatte über Vorstands-Bezüge sei müßig. Kluge Köpfe ließen sich dort nicht mit einem Facharbeitergehalt halten. Bei einer Kürzung würden Vorstände schnell zu anderen Banken wechseln. Die sich etwa vierteljährlich treffenden Verwaltungsräte bekämen abzüglich Steuer im Monat nur einen zweistelligen Betrag.

Michael Harig
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Die Gebühren können wir nicht mehr erhöhen. Da haben wir bei den Kunden eine Grenze erreicht.

Michael Harig (CDU), Vorstandsvorsitzender des Ostdeutschen Sparkassenverbands

Großes Filialsterben seit 2000 auf dem Land

Das Netz an Sparkassenfilialen in Sachsen wurde im ländlichen Raum schon Jahre vor der Niedrigzinspolitik ausgedünnt. Zwischen 2000 und 2017 wurden nach MDR-Recherchen allein auf dem Land 357 Zweigstellen geschlossen, das sind rund 36 Prozent aller Filialen.

Zuletzt machte die Sparkasse Mittelsachsen mit ihren Schließungsplänen von sich reden. Wie das Kreditinstitut diese Woche mitteilte, fallen ab dem kommenden Jahr in den Regionen Freiberg und Mittweida 16 Filialen weg. Diese machen mehr als ein Drittel aller Geschäftsstellen in der Region aus. Damit gehen auch rund 100 Arbeitsplätze verloren. Mit dem Abbau reagiert die Sparkasse eigenen Angaben zufolge auf die anhaltende Niedrig- und Negativzinspolitik sowie das veränderte Kundenverhalten. Um den Kunden dennoch weiter Service zu bieten, soll es als Ersatz eine sogenannte Direktfiliale geben. Diese wird werktags von früh bis abends über Telefon und Internet erreichbar sein. Auch wird die mobile Filiale der Sparkasse künftig an mehr Haltepunkten Station machen.

Eine der betroffenen Gemeinden ist Rechenberg-Bienenmühle. "Die Schließung bedeutet eine große Einschränkung vor allem für die älteren Bürger", sagt Bürgermeister Michael Funke. "Für uns als Gemeinde ist es sehr traurig, da damit auch die letzte Filiale einer Bank vor Ort schließt." Rechenberg-Bienenmühle muss damit zukünftig ohne Geldautomat auskommen. Aus unternehmerischer Sicht könne er die Entscheidung der Sparkasse nachvollziehen, so Funke. Aber die Sparkasse sei auch die Bank des ländlichen Raums und sollte für die Gemeinden bestehen bleiben.

Sparkassen-FAQ

Wie viel verdient ein Sparkassen-Chef? Was ist der Unterschied zwischen einer Sparkasse und einer Bank? Wer kontrolliert die Geschäfte einer Sparkasse? Wofür wird das Sparkassenwesen kritisiert?

Entfernter Schriftzug einer ehemaligen Filiale der Berliner Sparkasse.
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Was ist der Unterschied zwischen einer Sparkasse und einer "normalen" Bank?

Sparkassen sind der Gemeinnützigkeit verpflichtet. Die Eigentümer sind öffentlich-rechtliche Träger, also Städte und Kommunen. Banken und Sparkassen sollten sich grundlegend in ihrer Geschäftsphilosophie unterscheiden. Sparkassen haben in erster Linie die Aufgabe, ein flächendeckendes kreditwirtschaftliches Angebot für alle Kundengruppen sicherzustellen. Durch die Vergabe von Krediten für mittelständische Unternehmen sollen sie die wirtschaftliche Entwicklung in ihrer Region fördern. Die Sparkasse Mansfeld-Südharz selbst erklärt: "Ihre Geschäftsergebnisse kommen der Allgemeinheit in der jeweiligen Region zu Gute. Private Banken hingegen sind ihren Anteilseignern verpflichtet. Sie müssen darauf achten, für diese eine möglichst hohe Rendite zu erzielen."

Wie sind Sparkassen entstanden?

Die Geschichte der Sparkassen in Deutschland reicht bis ins Ende des 18. Jahrhunderts zurück. 1778 wurde in Hamburg die "Ersparungsclasse der Allgemeinen Versorgungsanstalt" als weltweit erste Sparkasse gegründet. Die erste Sparkasse, für die eine Kommune die Haftung übernimmt, entstand 1801 in Göttingen. Sparkassen sind gegründet worden, um den ärmeren Bevölkerungsschichten eine sichere und verzinsliche Anlage ihrer Ersparnisse zu ermöglichen. Zwar haben sie sich nach und nach, besonders seit Beginn unseres Jahrhunderts, zu universell tätigen Kreditinstituten entwickelt, doch ist Schwerpunkt ihres Geschäfts noch immer die Sammlung von Spargeldern der Bevölkerung.

Wer kontrolliert die Geschäfte der Sparkassen?

Die Organe einer Sparkasse sind der Vorstand als geschäftsführendes Gremium und der Verwaltungsrat als Aufsichtsgremium. In den Verwaltungsräten der Sparkassen sitzen in der Regel Bürgermeister und Landräte, aber auch städtische Angestellte und Unternehmer. Die Kommunen sind nämlich die Träger der Sparkassen – und sie sollen den Vorstand überwachen. Kritiker meinen: Oft fehlt es ihnen an der Qualifikation. Außerdem sei die Vergütung der Aufsichtsposten häufig sehr üppig. Als die Europäische Bankenaufsicht auf mögliche Interessenkonflikte aufmerksam wurde, wehrten sich mehrere kommunale Verbände heftig. Die Sparkassengesetze seien Ländersache, und das System habe sich insgesamt bewährt. Zu den Kritikern gehört der Frankfurter Wirtschafts-Professor Ralf Jasny. Er zweifelt nicht nur grundsätzlich an der Eignung der kommunalen Kontrolleure, er prangert zudem an, dass viele Verwaltungsräte gleichzeitig Kreditkunden der Sparkasse seien. Umstritten ist auch die Frage, was mit dem Gewinn der Sparkassen passiert. An die Kommune ausschütten müssen sie ihn nicht – es bleibt bei freiwilligen Spenden.

Stimmt es, dass Sparkassenchefs mehr verdienen als Angela Merkel?

Fast jeder Sparkassenchef in NRW verdient mehr als die Kanzlerin, behauptete einmal der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Stimmt's? Ja, in vielen Regionen, auch in Sachsen, ist das so. Ein Bilanzcheck der westsächsischen "Freien Presse" ergibt: "In der Region verdienen sie alle im Schnitt mehr als Angela Merkel." Die Top-Manager mussten demnach nur im Erzgebirge und im Vogtland Abstriche hinnehmen. In Chemnitz, Mittelsachsen und Zwickau erhöhten sich ihre Bezüge seit 2012 sogar noch kräftig um bis zu 34 Prozent (siehe Tabelle). So erhielt jedes Vorstandsmitglied der Sparkasse Zwickau im Durchschnitt im Jahr 2015 etwa 110.000 Euro mehr als drei Jahre zuvor. In Chemnitz brachte jeder der Chefs im Schnitt 95.000 Euro und in Mittelsachsen annähernd 70.000 Euro mehr an Jahressalär nach Hause als 2012.

Die Verwaltungsräte beziehen in Sachsen eine sogenannte Pauschalentschädigung, die sich je nach Bilanzsumme der Sparkasse auf zwischen 1.500 und 2.900 Euro jährlich beläuft. Je Sitzung gibt es eine extra Pauschale von maximal 300 Euro. Die Vorsitzenden des Verwaltungsrats können dem Landesrecht gemäß doppelt so hohe Bezüge bekommen.

Tabelle Sparkassen-Bezüge
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Wer profitiert vom Sparkassen-Sponsoring?

Knapp eine halbe Milliarde Euro spenden Deutschlands Sparkassen jedes Jahr direkt oder über Stiftungen für wohltätige Zwecke. Im Jahr 2016 liegen den Journalisten des Recherchenetzwerks CORRECTIV erstmals die kompletten Spendenlisten von 32 Sparkassen vor. 32 von 403 - der Rest verweigerte jede Auskunft. Gefördert wurden demnach Golfclubs, Karnevalsvereine – und Geburtstagsfeiern des örtlichen Sparkassenchefs. Rein formal sei daran nichts zu beanstanden, meint CORRECTIV, denn "die Liste, was nach deutschem Recht unter gemeinnütziges Engagement fällt, sei lang." Dennoch: Brauchen Golfclubs Geld von der Sparkasse? Karnevalsvereine? Schützenvereine? Oder sind das nicht vielmehr verdeckte Marketing-Ausgaben, die der Kundengewinnung und -pflege dienen, nicht aber der Förderung wohltätiger Zwecke?" fragt CORRECTIV.

Wie ist das Preis-Leistungsverhältnis von Sparkassen?

Es gibt teure und es gibt preiswerte Sparkassen - jede hat ihr eigenes Gebührensystem. Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen erklärt: "Ein guter Indikator für die Wahl einer Filial-Bank sind die monatliche Grundgebühr für das Online Konto (unter vier Euro) und die monatliche Grundgebühr für das große Service Konto (unter zehn) sowie der Dispozins (unter neun Prozent).

Legt man Tenhagens Kriterien an die Gebührentabellen der zwölf sächsischen Sparkassen an, wäre tatsächlich nur eine uneingeschränkt zu empfehlen: die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Bei allen anderen elf Sparkassen liegt der Dispozins über neun Prozent oder die Kontoführungsgebühren sind zu hoch.

Dass sich die Kontoführungsgebühren je nach Sparkasse in Sachsen stark unterscheiden, fällt besonders bei den kostengünstigen Konten auf. Bei diesen sind wenige Leistungen inklusive. Am meisten bezahlen muss man für ein solches Konto bei der Sparkasse Mittelsachsen, nämlich 5 Euro Kontoführungsgebühren im Monat. Die Kontoführungsgebühren bei den anderen Sparkassen liegen zwischen drei Euro und 4,90 Euro.

Großstädter kommen bei diesen Konten etwas besser weg. Denn in Chemnitz, Leipzig und Dresden sind die EC-Karten inklusive. Bei den anderen neun Sparkassen kosten sie beim Online-Konto zwischen sechs und zwölf Euro pro Jahr.  

Die "all inclusive"-Konten der Sparkassen kosten mit drei Ausnahmen unter zehn Euro im Monat. Bei der Kreissparkasse Döbeln, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der Sparkasse Leipzig zahlt man dafür zwischen elf Euro und 13 Euro. Überweisungen, Daueraufträge oder Geldein-, und Auszahlungen sind im Preis inbegriffen. Außer im Erzgebirge, Muldental, Mittelsachsen und bei der Kreissparkasse Bautzen sind hier EC-Karten inklusive.

Eines haben jedoch alle Konten gemeinsam, egal ob großes Service Paket oder kleines Online Konto: Für eine Kreditkarte muss man jährlich bis zu 36 Euro zahlen. Übrigens geben einige Sparkassen explizit an, dass die für das Online-Banking benötigte App kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Das ist eigentlich Standard.

Welchen Einfluss hat der Niedrigzins der Europäischen Zentralbank auf die Sparkassen?

Durch den von der Europäischen Zentralbank vorgegebenen Leitzins von null Prozent schwinden die Erträge der Banken. Damit soll ein Klima für Investitionen geschaffen werden. Kredite sollen für Unternehmen leicht zu bekommen sein.  Die Zins-Einnahmen aus dem Kredit- und Einlagengeschäft, machen aber den wichtigsten Teil der Einnahmen für deutsche Banken aus. Das gilt insbesondere für die weitverbreiteten Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Etwa drei Viertel ihrer Einnahmen stammen aus Zinsgeschäften. Die Kredite sind für den Verbraucher deutlich günstiger, aber für die Banken ein immer schlechteres Geschäft.

Quelle: MDR/st/br/sparkasse.de/dsgv/Freie Presse/wirtschaftslexikon24/REVOsax (Landesrecht)/CORRECTIV/kh

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 22.10.2019 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2019, 06:00 Uhr

3 Kommentare

Elsburg vor 2 Wochen

Elsburg II

Finanzen-Arbeitsmarkt wird seit Lehmannkriese faktisch geflutet durch Schrumpfen +Fusionieren, gerade auch im öffentl.rechtl. SpK-Sektor! Das zu nutzen haben Vorstände +Aufsicht verpennt ?!

Aussagefähige Tabellen benötigen quotalen Bezug zu Geschäftsvolumina

A} statische
-Bilanzsumme +deren ggf aus allg.Rahmen gefallenen spezifischen Zusammensetzung;
-außerbilanzielle Volumina
zB Bürgschaften... Vinkulierungs-Differenzen, Bewertungsreserven Wertpapiere, ... ;

B} dynamische
-allg.Zins- +Provisions-Erträge
geg~üb Aufwand Zi+Prov. dazu;
=> Zi-/ProvSpanne brutto/netto;
-übrige +Sonder-Bankertäge
geg~üb. Aufwand dazu;
-Dienstleistungserträge
geg~üb. dto Aufwand dazu;
-übr.allg.Verw'aufwand Bank,
-sonst.Aufwand

C} Personalzusammensetzung Anzahl AK pa je *Beschäftigungs-aufgabe, *Azubi

Damit kann im SpK-Verbund Leistungs-/Betriebsvergleich wirtschaftl. Führung allg.prüfen vor spezif.Eigenarten u.ä. vertiefend rechtfertigend einbeziehen-u.a.ZinsFehlRechnungen!


Elsburg vor 2 Wochen

Elsburg

Auch SpK müssen "fachlich geeignete" AR~/Verwaltungsratvorsitzende haben, die von Finanzaufsicht genehmigt= dafür (nach pflichtgemäßem Antrag) zugelassen werden!, also ggf teuer geschult werden zu KWG-SpkG-u.ä. +einschlägige Zivil-Handels-Gesellschsfts-Recht dazu! Ob +wie das bei (ehem.) Politikern u./od. öffentl. Amtsträgern ggf nur mir Augenzwinkern geschieht ist extern nicht feststellbar!
Ähnlich ist's bzgl. konkreter Erfüllung der Gewährsträger-pflichten +Interessen, dh Erfüllung der spezifisch allgem. öffentlichen Daseinsvorsorge- Aufgabefunktionen-damit meine ich nicht (nur) verteilen subjektiver Sponsoring/Spenden(höhe) an Gebietsvereine u.ä. -bis zu Höhe einkommenstl. Abzfähig-Grenze im KStG !

Rechtfertigungen zu Gehältern insbes.Vorstand sind doch Märchen= unwahr;
Terhagen weiß's auch genau!
In MDR Geh-Tabelle -nicht SmartPh-lesbar vergrößern-fehlen zu t€-Summen >Anzahl;
nötige Durchschnitt-mtl pa zu Vorstand +1.>3.Stufe drunter kann Verschwende-Sparpotenzial
Zeigen

Bernd1951 vor 2 Wochen

Bei einem Jahreseinkommen von über 300.000 Euro pro Jahr davon zu sprechen, dass
"Kluge Köpfe ließen sich dort nicht mit einem Facharbeitergehalt halten. Bei einer Kürzung würden Vorstände schnell zu anderen Banken wechseln."
zeigt in meinen Augen, wie weit man sich von der Normalität entfernt hat.
Irgendwo gibt es bestimmt eine Empfehlung oder Richtlinie wie ein Sparkassenvorstand zu bezahlen ist. Das zu erfahren wäre mal eine Anregung für einen entsprechenden neuen Beitrag des mdr.
Das mit dem Wechsel des Vorstands bei geringerer Bezahlung zu einem anderen Kreditinstitut könnte ja mal die Verantwortlichen eines Landkreises einmal ausprobieren. Für mich sind die hohen Gehälter der Vorstände der Sparkassen mit der Gemeinnützigkeit der Sparkassen schwer vereinbar. Und das alles geschieht unter Aufsicht der von uns gewählten Landräte.

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