Wegen Corona-Krise Träger befürchten Kürzungswelle in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Eine Jugendliche umarmt freudig einen Baumstamm.
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Die sächsischen Träger in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen befürchten, dass es wegen der Corona-Krise zu massiven Kürzungen kommen könnte. Laut Mandy Wiesner, Geschäftskoordinatorin beim Verein Sächsische Landjugend, wäre dies nicht das erste Mal, dass bei der Jugendarbeit zuerst gekürzt werde. Ein weiteres Problem stelle dar, dass die Träger jedes Jahr Anträge neu stellen müssen und meistens erst im laufenden Jahr die Mitteilung über Bewilligung oder Absage bekämen.

Bereits jetzt ist die Jugendarbeit in Sachsen unterfinanziert. Gab es 2002 noch mehr als 2.100 Mitarbeiter in Jugendhäusern und mobilen Angeboten, waren es 2016 nur noch knapp 1.200. Aktuell berät der Sächsische Landtag den kommenden Doppelhaushalt für die Jahre 2021 und 2022.

Quelle: MDR/sm

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR AKTUELL - Das Nachrichtenradio | 11.09.2020 | 08:05 Uhr

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