10.01.2020 | 09:13 Uhr Zuwachs an Ladesäulen für E-Autos in Sachsen

Ein Elektroauto von Mercedes wird mit einem gelben Stromkabel an einer Ladesäule geladen.
Bildrechte: dpa

Die Anzahl öffentlich zugänglicher Ladesäulen für Elektroautos hat sich in Sachsen deutlich erhöht. Wie aus Zahlen des Energieverbandes BDEW hervorgeht, gab es Mitte Dezember 2019 knapp 920 Ladepunkte im Freistaat. Ein Jahr zuvor seien es noch rund 620 gewesen.

Auch bundesweit ist die Zahl der Stromtankstellen für E-Autos stark gestiegen. Allerdings gebe es große regionale Unterschiede. In Großstädten und Ballungsräumen seien besonders viele Ladestationen zu finden. Auf dem Land hingegen gebe es noch viele weiße Flecken.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 10.01.2020 | ab 9 Uhr in den Nachrichten

6 Kommentare

Jan vor 36 Wochen

Ich finde es toll, dass Sie sich über die Herkunft von Produkten und Rohstoffen Sorgen machen und es nicht einfach hinnehmen, dass Ausbeutung von Menschen und im speziellen von Kindern stattfindet. Bei den Elektroautos ist es wie mit allem was uns tagtäglich (wie ihre Kleidung, die Sie anhaben) umgibt. Wir haben die Möglichkeit uns über die Herkunft und Herstellung und können dann entscheiden. Öl, was durch Kriege, den Besitzer gewechselt hat, billiger Kaffee, wo Menschen in Südamerika einen Hungerlohn bekommen oder das T-Shirt aus dem Discounter sollten schon auch auf der Liste stehen, wie eben auch Autos, deren Akkus aus Rohstoffen bestehen, die durch Kinderarbeit gewonnen wurden. Daher hoffe ich persönlich, dass die Hersteller sich klar gegen Menschenausbeutung bekennen und nur entsprechende Materialien verwenden

Peterdoebeln vor 36 Wochen

Desweiteren ist auch der Abbau von Lithium kritisch zu betrachten vorallem in Südamerika! Sehr interessant hierfür ist der Artikel des Deutschlandfunkes. Welcher auch auf Ihrer Homepage zu finden ist.

Peter vor 36 Wochen

Mein lieber Namensvetter, es sollte Ihnen bekannt sein, dass lediglich 10% des im Kongo geförderten Kobalds aus Kleinstminen, wo auch Kinder arbeiten, stammt. Wenn nicht, dann empfehle ich, sich zu informieren und nicht nur das nachzuplappern, was die Gegner der E-Mobilität verbreiten.
Und wenn Sie konsequent wären, müssten Sie alle Smartphone, Tablet- und Notebookbesitzer (in all denen stecken Lithium-Ionen-Batterien) in Ihre Kritik einbeziehen, vielleicht also Sie selbst.

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