08.11.2019 | 07:48 Uhr Lebensmittelrückruf: Pangasiusfilet mit Chlorat verunreinigt

Fischfilets
Symbolbild Bildrechte: imago images / Panthermedia

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat gefrorene Pangasiusfilets zurückgerufen. Wie die Behörde auf der Webseite lebensmittelwarnung.de mitteilte, ist das betroffene Tiefkühlprodukt mit Chlorat verunreinigt. Der Fisch von der Firma "Seafood Connection" aus den Niederlanden wurde hierzulande unter dem Namen "Sealight" verkauft. Das Produkt wurde unter anderem bei Rewe und Nah & Gut in Sachsen, Bayern und Thüringen vertrieben.

Hinweise zum betroffenen Produkt - Handelsbezeichnung: Sealight

- Produktbezeichnung: Pangasiusfilet mit zugesetztem Wasser, tiefgefroren; 800 Gramm-Beutel (Nettogewicht)

- Mindesthaltbarkeitsdatum: 03.06.2020

- Chargennummer: VN530VI423 SC-HL-18106

Nach Behördenangaben haben die betroffenen Supermärkte das Produkt bereits aus dem Verkauf genommen.

Woher kommt Chlorat in Lebensmitteln?

Natrium- und Kaliumchlorat wurden nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in der Vergangenheit zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. In der EU ist die Anwendung chlorathaltiger Pflanzenschutzmittel mittlerweile verboten. Chlorat kann jedoch bei der Verwendung von chlorhaltigen Substanzen zur Reinigung oder Desinfektion als Nebenprodukt entstehen. Häufig wird Chlorat in tiefgefrorenem Gemüse, Obstsäften und Salaten/Kräutern nachgewiesen.

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung

Quelle: MDR/cb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 08.11.2019 | 09:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 08. November 2019, 07:48 Uhr

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