Für den Frieden Auftakt der Ostermärsche in Leipzig

Am Sonnabend haben die Ostermärsche der Friedensbewegung ihren Auftakt in Leipzig gefunden. Im 60. Jahr ihres Bestehens präsentierten sich friedens- und gesellschaftspolitische Initativen und Vereine auf dem Nikolaikirchhof. Eine sich anschließende Demonstration endete am Willy-Brandt-Platz. Von dort aus zog ein weiterer Demonstrationszug in Richtung Südvorstadt.

Im Fokus des Protest steht in diesem Jahr die aktuelle Lage in Nordsyrien. Der nach Meinung des Friedenszentrums Leipzig e. V. völkerrechtswidrige Angriff müsse in der Weltgemeinschaft mehr Beachtung finden. Die erneuten Waffenlieferungen trügen nicht zur Beendigung des Konfliks bei. Auch die Rojava-Soli-Initative kritisiert die Waffenlieferung. Zudem unterstütze die Nato durch ihre Aufklärungsflugzeuge die Bombardierung ziviler Ziele in Nordsyrien.

Demonstration "Freiheit für Afrin" am Südplatz in Leipzig.
Am Südplatz versammelten sich Menschen, um gegen den Krieg in Nordsyrien zu protestieren. Bildrechte: MDR/Lars Tuncay

Quelle: MDR/mar

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 24. März 2018 | 08:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. März 2018, 17:49 Uhr

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