Skulptur einer Justizia mit Schwert und Waagschale
Bildrechte: imago/Ralph Peters

Vorwurf sexueller Missbrauch Prozessauftakt gegen ehemaligen Kanu-Trainer

In Borna steht ab heute ein Mann vor Gericht. Er soll als Kanu-Trainer eine Jugendliche sexuell missbraucht haben. Er bestreitet die Vorwürfe.

Skulptur einer Justizia mit Schwert und Waagschale
Bildrechte: imago/Ralph Peters

Am Amtsgericht Borna beginnt der Prozess gegen einen früheren Nachwuchs-Bundestrainer des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV). Ihm werden sexueller Missbrauch und Vergewaltigung vorgeworfen. Der Mann soll sich 2014 und 2015 an einer damals minderjährigen Athletin vergangen haben. Der Verband weiß von den Anschuldigungen nach eigenen Angaben seit rund anderthalb Jahren.

Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.

Trainer vom Verband gekündigt

Mehrere Kanutinnen hatten sich damals dem DKV- Präsidenten Thomas Konietzko anvertraut. Konietzko sagte: "Einen Tag später haben wir den Trainer bereits suspendiert und ihm gegenüber ein Hausverbot im Kanuclub Leipzig ausgesprochen." 2017 einigte sich der Verband vor dem Arbeitsgericht mit dem früheren Bundestrainer auf eine ordentliche Kündigung. Von einer fristlosen Kündigung wurde mit Rücksicht auf die Betroffenen abgesehen. Man habe der jungen Sportlerin eine Aussage vor dem Arbeitsgericht ersparen wollen.

Quelle: MDR/SID/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.01.2018 | 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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Zuletzt aktualisiert: 05. Dezember 2018, 10:33 Uhr

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