24.03.2020 | 12:04 Uhr Helden der Corona-Krise: Das Supermarktpersonal

Verkäuferinnen und Verkäufer sind dieser Tage im Dauerstress. Nicht nur wegen plötzlicher Hamsterkäufe, sondern auch, weil sie ganz nah mit Kunden in Kontakt kommen. Wie wird das alles gemanagt? Sylvia Stadler berichtet aus einem Supermarkt in Leipzig.

Viele Supermärkte und Dorgerien haben ihre Regeln noch einmal verschärft, um das Personal zu schützen. Schon vor der Tür wird versucht, überfüllten Filialen vorzubeugen. Servicekräfte lassen die Kunden nur stoßweise hinein. Das Schlangestehen vor den Supermärkten macht gerade der älteren Generation nichts aus. Eine Frau erinnert sich: "Was haben wir in DDR-Zeiten in Schlangen gestanden - ohne Abstand".

Wir kommen mit dem Auspacken gar nicht hinterher.

Verkäuferin in einem Supermarkt in Leipzig

"Es ist Hochleistung, schon seit längerer Zeit", sagt eine Verkäuferin in einem Supermarkt in Leipzig. "Was ich nicht so toll finde", sagt sie außerdem, "ist, dass viele Familien geschlossen einkaufen gehen. Mutter, Vater, Kinder. Und dass die das so als Ausflug wahrnehmen." Was auffällt: Gerade Ältere nehmen die Abstandsmarkierungen an den Kassen nicht immer wahr. Ansonsten werde die Regelung gut angenommen. Und auch insgesamt lobt das Veraufspersonal: "Die Kunden sind schon verständnisvoll."

Quelle: MDR/sta/in

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 23.03.2020 | 15:00 bis 18:00 Uhr

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