Blinkendes Blaulicht an einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.
Die Feuerwehr hatte das Auto aus der Mulde gezogen. (Symbolbild) Bildrechte: imago images / Deutzmann

23.07.2019 | 16:54 Uhr Mordverdacht in Bad Düben: Auto in Mulde - Fahrer in Haft

Blinkendes Blaulicht an einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.
Die Feuerwehr hatte das Auto aus der Mulde gezogen. (Symbolbild) Bildrechte: imago images / Deutzmann

Der Autofahrer, der seinen Wagen am vergangenen Wochenende in Nordsachsen in die Mulde gefahren hat, muss sich wegen versuchten Mordes verantworten. Das teilte die ermittelnde Staatsanwaltschaft Leipzig am Dienstag mit. Der 49-Jährige soll sein Auto bei Bad Düben bewusst in den Fluss gelenkt haben. Es sei davon auszugehen, dass er die Beifahrerin - seine in Trennung lebende Ehefrau - töten wollte, so die Behörde.

Haftbefehl am Montag erlassen

Ein Haftrichter erließ bereits am Montag Haftbefehl gegen den Mann. Das Auto war am Sonntagabend mitten im Fluss entdeckt worden, wie die Feuerwehr Bad Düben mitteilte. Nur das Fahrzeugdach sei noch zu sehen gewesen.

Die beiden Insassen hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits selbst gerettet, die Frau habe leichte Verletzungen erlitten, so die Staatsanwaltschaft. Der Wagen wurde mit einer Winde aus der Mulde gezogen.

Die Ermittlungen zum genauen Hergang dauern nach Angaben der Staatsanwaltschaft weiter an.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 23.07.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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