Gutachten stehen aus Totes Damwild - Besitzer geht von Wolfsriss aus

Im nordsächsischen Audenhain hat vermutlich ein Wolf Damwild in einem Gehege gerissen. Davon geht der Besitzer aus. Bei zwei Attacken starben mindestens neun Tiere.

Neun Tiere in einem Wildgatter zwischen Torgau und Eilenburg sind möglicherweise einem Wolf zum Opfer gefallen. Das Kontaktbüro "Wölfe in Sachsen" sagte MDR SACHSEN, das Landratsamt Nordsachsen habe in der vergangenen Woche "zwei Übergriffe auf ein Wildgatter bei Audenhain" gemeldet. Demnach starben am 5. März neun Tiere Damwild, am 8. März ein Tier.

In beiden Fällen habe das Landratsamt die toten Tiere begutachtet, hieß es. Da dem Kontaktbüro die Gutachten noch nicht vorlägen, könne man nicht bestätigen, ob ein Wolf als Verursacher in Frage kommt. Das nächstgelegene bestätigte Wolfsterritorium ist demnach das eines Rudels in der Dahlener Heide.

Der Besitzer des Tiergeheges geht von einem Wolf als Verursacher aus, wie er vorige Woche bereits dem MDR sagte. Er beruft sich auf das Landratsamt. Dabei war von elf getöteten Tieren die Rede.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm des MDR MDR um 2 | 06.03.2019 | 14:00 Uhr

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Zuletzt aktualisiert: 11. März 2019, 17:36 Uhr

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