Leipzig Proteste gegen Innenministerkonferenz

Mehrere Hundert Menschen haben am Donnerstag in Leipzig gegen die Innenministerkonferenz protestiert. Nach Angaben von Veranstaltern wurden am Abend rund 500 Teilnehmer gezählt. Die Polizei sicherte die Demonstrationen mit einem Großaufgebot ab. Über der Stadt kreiste stundenlang ein Polizeihubschrauber.

Teilnehmer einer Demonstration (M) versammeln sich am 07.12.2017 in Leipzig (Sachsen)
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Auf dem Innenstadtring kam es wegen der zahlreichen Absperrungen zu Staus. Die Polizei rief Autofahrer auf, den Bereich weiträumig zu umfahren. Nach Auskunft eines Polizeisprechers blieb zunächst alles friedlich. Zu den Kundgebungen hatte ein Bündnis "NoIMK" aufgerufen. Die Demonstranten sprachen sich vor allem gegen mögliche Abschiebungen nach Syrien aus. Sachsen und Bayern hatten für die unionsgeführten Länder beantragt, diese Möglichkeit zu überprüfen.

Die Ressortchefs der Länder tagen seit Donnerstag in Leipzig. Themen sind unter anderen syrische Füchtlinge und die Fangewalt im Fußball, aber auch die sogenannte Prepperszene.

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Radio und im Fernsehen: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 07.12.2017 | 19:00 Uhr | MDR SACHSENSPIEGEL | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. Dezember 2017, 11:20 Uhr