Der Leuchtenaufbau eines Schilderwagens liegt vor einem verunfallten Lkw auf der Fahrbahn einer Autobahn.
Bildrechte: Sven Bartsch

Vollsperrung Erneut schwerer Lkw-Unfall auf der A14 bei Döbeln

Schon wieder hat es auf der Autobahn 14 bei Döbeln gekracht. Erneut ist ein Lkw auf einen Schilderwagen aufgefahren. Die Polizei musste die Autobahn Richtung Leipzig für Rettungsarbeiten vorübergehend sperren.

Der Leuchtenaufbau eines Schilderwagens liegt vor einem verunfallten Lkw auf der Fahrbahn einer Autobahn.
Bildrechte: Sven Bartsch

Auf der Autobahn 14 bei Döbeln ist es am Montagmorgen erneut zu einem schweren Unfall mit einem Lkw gekommen. Wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilte, fuhr gegen 9:15 Uhr in Höhe Döbeln-Nord ein polnischer Sattelzug auf einen Schilderwagen der Autobahnmeisterei auf. Der Laster geriet daraufhin in die linke Leitplanke und stellte sich quer. Der Lkw-Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei blieben unverletzt. Die Rettungskräfte mussten die Autobahn Richtung Leipzig für die Aufräumarbeiten voll sperren. Gegen 13:30 Uhr wurde die A14 bei Döbeln dann wieder freigegeben. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich auf über 10 Kilometer an. Auch auf den Umleitungsstrecken gab es teilweise lange Wartezeiten.

Tödlicher Unfall an selber Stelle

Bereits eine Woche zuvor gab es an derselben Stelle einen schweren Verkehrsunfall. Ein tschechischer Lkw-Fahrer war ebenfalls auf einen Schilderwagen aufgefahren, durchbrach mit seinem Laster anschließend die Leitplanken einer Brücke und stürzte auf eine darunterliegende Straße. Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt. Weil der Lkw sofort Feuer fing, konnte der Mann nicht rechtzeitig gerettet werden. Er verstarb am Unfallort. Der Fahrer des Schilderwagens wurde leicht verletzt.

Quelle: MDR/sj/cg

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 18.02.2019 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2019, 16:20 Uhr

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