Ein Baum liegt auf einer Straße.
Ein umgestürzter Baum führte am Sonnabend zu einem Verkehrsunfall in der Region Döbeln. Zwei Personen wurden verletzt. Bildrechte: Bernd März

Starkregen und Gewitter Zwei Verletzte nach Unwetter in Döbeln

Ein Baum liegt auf einer Straße.
Ein umgestürzter Baum führte am Sonnabend zu einem Verkehrsunfall in der Region Döbeln. Zwei Personen wurden verletzt. Bildrechte: Bernd März

Bei dem Unwetter am Sonnabend in der Region Döbeln sind zwei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr im Ortsteil Schweimnitz ein Auto gegen einen umgestürzten Baum. Die zwei Insassen wurden den Angaben zufolge leicht verletzt. Auch die Bundesstraße 169 in der Gemeinde Zschaitz-Ottewig musste vorübergehend gesperrt werden. Grund dafür war ebenfalls hier ein umgestürzter Baum. Im Ortsteil Zuschwitz wurde durch den Starkregen eine Straße unterspült und musste gesperrt werden. Die Straße von Waldheim nach Kriebethal ist seit dem Unwetter unpassierbar, weil eine Schlammlawine die Straße versperrt.

Nach dem Unwetter Döbeln räumt auf

Eine Familie bei den Aufräumarbeiten nach dem Unwetter in Döbeln
Erschöpft, doch guter Dinge: Nach dem Unwetter in Döbeln sind die Einwohner mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Bildrechte: Wolfram Nagel
Eine Familie bei den Aufräumarbeiten nach dem Unwetter in Döbeln
Erschöpft, doch guter Dinge: Nach dem Unwetter in Döbeln sind die Einwohner mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Bildrechte: Wolfram Nagel
In Döbeln räumen Einwohner nach einem Starkregen ihre Keller auf.
Die starken Regenfälle ließen Keller in Minuten volllaufen. Bildrechte: MDR/Duy Tran
In Döbeln räumen Einwohner nach einem Starkregen ihre Keller auf.
Einige Haushaltsgegenstände sind seitdem nicht mehr zu gebrauchen. Bildrechte: MDR/Duy Tran
In Döbeln räumen Einwohner nach einem Starkregen ihre Keller auf.
Unterstützung aus der Bevölkerung: Um mit den Aufräumarbeiten zügig voranzukommen, halfen sich die Döbelner untereinander. Bildrechte: MDR/Duy Tran
Einsatzkräfte des THW bei einer Tiefgarage in Döbeln
Auch das THW war mit acht Fahrzeugen in Döbeln im Einsatz. In der Muldenstraße musste eine Tiefgarage ausgepumpt werden. Bildrechte: Wolfram Nagel
Eine schlammverdreckte Straße in Döbeln
Ein Tag nach dem Unwetter sind die Spuren der Schlammlawinen deutlich zu sehen. Bildrechte: Wolfram Nagel
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Aufräumen in Döbeln

Insgesamt gingen am Sonnabend bei der Polizei in Döbeln rund 25 Notrufe wegen umgestürzter Bäume sowie überfluteter Keller und Straßen ein. Nach dem Unwetter ist in Döbeln nun Aufräumen angesagt. Seit Sonnabend 21 Uhr ist die Feuerwehr im Dauereinsatz. Vielerorts helfen Nachbarn den betroffenen Familien. Auch das THW war am Sonntag mit acht Fahrzeugen in Döbeln im Einsatz. In der Muldenstraße musste eine Tiefgarage ausgepumpt werden. Acht Autos sind Reporterangaben zufolge dort den Wassermassen zum Opfer gefallen. Die Spuren der Schlammlawinen sind auf den Straßen deutlich zu sehen.

Erst vor einer Woche hatte es in der Nähe von Döbeln so heftig geregnet, dass die Autobahn 14 unter Wasser stand und mehrere Stunden gesperrt werden musste.

Entwarnung ab Montag

Aufatmen können die Sachsen voraussichtlich ab Montag. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) soll es nur im Bergland es tagsüber teilweise Schauer oder Gewitter geben. Auch im Süden des Freistaats könne es in der Nacht zum Dienstag noch einmal stark regnen. Die Temperaturen gehen auf 20 bis 24 Grad Celsius zurück.

Heftige Regenmengen im Vogtland

Am Sonnabend gab es in Sachsen erneut schwere Unwetter. Besonders betroffen waren einmal mehr das Vogtland sowie das Erzgebirge. In Erlbach nahe Markneukirchen fielen laut DWD innerhalb von zwei Stunden 67 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Landkreis Nordsachsen musste Oschatz 42 Liter Regen pro Quadratmeter verkraften. Auch die Region um Riesa war betroffen.

Quelle: MDR/mar/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 10.06.2018 | 15:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPEIGEL | 10.06.2018 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. Juni 2018, 20:00 Uhr

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