Corona-Pandemie Kritische Personalsituation in den Kliniken in Oschatz und Eilenburg

Corona-Intensivstation im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Wie hier an der Uniklinik in Dresden sind auch in den Kreiskrankenhäusern in Nordsachsen die Corona-Isolierstation und ITS-Betten streng vom restlichen Krankenhausbetrieb getrennt. Bildrechte: dpa

In den Kliniken in Oschatz und Eilenburg ist die Lage aufgrund der Corona-Pandemie weiter ernst. Das Landratsamt Nordsachsen teilte Ende vergangener Woche mit, dass in beiden Kliniken ein Aufnahme-, Verlegungs- und Besucherstopp gilt. "In den vergangenen Tagen wurden mehr als 50 Mitarbeiter und Patienten positiv auf das Coronavirus getestet. Das lässt keinen Normalbetrieb mehr zu", sagte Landrat Emanuel über die Situation in den beiden Kreiskrankenhäusern.

Oschatz: Kein positiv auf Covid-19 getestetes Personal im Einsatz

Für die Collm-Klinik Oschatz wurde außerdem angekündigt, dass positiv getestetes Personal weiterarbeiten und die Betreuung von Covid-19-Patienten übernehmen soll. Trotz angespannter Lage sei dies aktuell nicht der Fall, sagte Stefan Härtel von der Collm-Klinik am Montag MDR SACHSEN. Das Personal werde regelmäßigen Schnelltests unterzogen. In der Klinik selbst sind die Covid-19-Isolierstation und ITS-Betten streng vom restlichen Krankenhausbetrieb getrennt.

Die Personalsituation ist jeden Tag eine neue Herausforderung und wir sind weit entfernt von einer Entwarnung. Aber wir haben aktuell keine Mitarbeitenden im Dienst, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Stefan Härtel Prokurist Collm-Klinik Oschatz

Für den gesamten Landkreis Nordsachsen meldete das zuständige Gesundheitsamt am Freitag 186 Neuinfektionen, erneut ein Tageshöchstwert (Stand: 04.12.2020). Seit Tagen ist im Landkreis der Inzidenzwert von 200 weit überschritten.

Quelle: MDR/lam/sm/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 03.12.2020 | 18:00 Uhr in den Nachrichten

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