04.02.2020 | 19:09 Uhr Grimma: Keine Lärmschutzwand für Muldebrücke auf der A14

Muldenbrücke bei Grimma
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Die geplante Muldebrücke auf der A14 bei Grimma wird keine Lärmschutzwände bekommen. Der Wunsch der Stadt Grimma und vieler Bürger nach einem verbesserten Lärmschutz ist von der Projektmanagementgesellschaft Deges bei einer Anhörung am Dienstag abglehnt worden. Zur Begründung hieß es, dass es sich bei der Brücke nicht um einen Neubau, sondern um einen Ersatzneubau handle. Deshalb gelten bezüglich der Emissionschutzwerte die bisherigen Richtlinien. Somit hätten die Bürger keinen Anspruch auf erhöhten Lärmschutz.

Die Brücke über die Mulde wurde in den 1970er-Jahre gebaut. Langfristig ist sie für die Verkehrsteilnehmer nicht mehr sicher. Wann die Arbeiten für den rund 33 Millionen Euro teuren Ersatzneubau starten, ist noch unklar. Erst im Frühsommer soll der Planfeststellungsbeschluss erstellt und damit Baurecht für den die Brücke gelten.

Quelle: MDR/bb/ms

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 04.02.2020 | 16:30 Uhr im Regionalreport aus dem Studio Leipzig

Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2020, 19:11 Uhr

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