Geflügelpest Gänsezüchter in Mutzschen will mit neuem Konzept Tierhaltung starten

Gänse auf einer Wiese.
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Der Gänsezüchter Lorenz Eskildsen sucht für seinen Betrieb in Mutzschen einen neuen Weg der Tierhaltung. Wegen eines Ausbruchs der Vogelgrippe mussten dort vergangene Woche alle 9.000 Zuchtgänse getötet werden. Aktuell werden die Ställe ein zweites Mal gesäubert und desinfiziert. Weiterhin gilt ein Drei-Kilometer-Sperrkreis, in dem Geflügelhalter weder Fleisch noch Eier ausführen dürfen.

Neues Seuchenschutzkonzept

Eskildsen hatte für einen Neuaufbau der Mutzschener Zucht ein neues Seuchenschutzkonzept angekündigt. Derzeit laufe dazu der Austausch mit dem Veterinäramt.

Am ersten Weihnachtsfeiertag war in dem Gänsezuchtbetrieb der Vogelgrippevirus festgestellt worden. Es folgten Schutzvorkehrungen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. In dem eingerichteten Sperrkreis wurde nach Weihnachten ein weiterer Krankheitsausbruch bekannt. Betroffen waren die Hühner eines Bauern im Grimmaer Ortsteil Roda. Sachsen hatte daraufhin noch einmal die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Seuche verschärft.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 05.01.2021 | ab 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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