04.02.2020 | 06:41 Uhr Anhörungen zur neuen Muldebrücke für die A14 starten

A14 Muldebrücke bei Grimma
Die A14-Muldebrücke bei Grimma. Bildrechte: MDR/Christoph Stelzner

Im Zusammenhang mit dem geplanten Ersatzneubau der A14-Muldebrücke bei Grimma werden am Dienstag Kommunen und Bürger gehört. Zu dem offiziellen Termin haben sich unter anderem Vertreter der Städte Grimma und Trebsen und des Landkreises Nordsachsen angemeldet. Für das Vorhaben werden Grundstücke bei Grimma und Trebsen beansprucht. Außerdem ist der unter Naturschutz stehende Döbener Wald betroffen. Die neue Brücke kostet 33 Millionen Euro. Vier Jahre Bauzeit sind vorgesehen. Wann es mit dem Bau losgeht, ist noch unklar.

Alte Brücke langfristig nicht mehr standfest genug

Die derzeitige A14-Muldebrücke bei Grimma ist langfristig nicht mehr stand- und verkehrssicher und soll abgerissen werden. Die Querung war in den 1970er- Jahren gebaut worden. Sie ist 340 Meter lang und 26 Meter breit. Von Jahr zu Jahr fahren immer mehr Autos, vor allem Schwerlaster, über den Abschnitt der A14. Im Jahr 2025 sollen es laut Landesverkehrsprognose 35.000 Fahrzeuge täglich sein - ein Drittel davon Lkw.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 04.02.2020 | ab 7:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2020, 06:41 Uhr

2 Kommentare

J.Heder vor 9 Wochen

Es wird allerhöchste Zeit, daß diese Brücke nicht nur erneuert, sondern auch das verkehrstechnische Umfeld gut entschärft wird. Ein 6-spuriger Ausbau ist zwar wünschenswert, jedoch fehlt dazu die Weiterführung auf beiden Seiten der Brücke. Es würde jedoch sehr helfen, wenn eine Verkehrsbeeinflussungsanlage gebaut würde, welche die zeitweise Benutzung des Standstreifen zu den Zeiten der "Rushhouer" gewährleistet. Wegen der Berganstiege auf beiden Seiten haben gerade beladene LKW größere Probleme die Geschwindigkeit zu halten. Unbedingt ist auch an die E-Mobilität und Datenverarbeitung zu denken, Kabeltrassen im Brückenkörper mit ausreichender Anzahl und Größe vorsehen. 1 Schnellladesäule hat 300 kW Leistungswert; dazu wird ein Kabel mit 4 x 300 qmm benötigt; das hat ca. 20 cm Durchmesser und auch Verlustwärme! Und tut etwas, den LKW-Verkehr zu reduzieren?! Das "Materiallager" kann bei der Bahn einfacher und billiger fahren. Es ist eine Frage der Organisation und des Willens!!

Monazit vor 9 Wochen

Wenn man gleich eine neue Brücke baut, wäre ein sechsspuriger Ausbau wünschenswert, aber das ist wohl leider nicht vorgesehen (siehe LVZ vom 23.01.2019 "A14-Muldebrücke bei Grimma wird bei laufendem Verkehr erneuert").

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