13.12.2019 | 19:32 Uhr Erstes deutsches Eisenbahn-Postkartenmuseum in Oschatz

ein Senior mit Bart sitzt auf einem Stuhl und blickt in die kamera. Es ist Günther Hunger aus Oschatz. Der fotograf und Kartensammler hat Ende 2019 Deutschlands erstes Postkartenmuseum gegründet.
Tausende Postkarten hat der Oschatzer Günther Hunger schon gesammelt. Einen kleinen Teil davon stellt er nun im Südbahnof aus. Bildrechte: Günther Hunger

Am Sonnabend öffnet in Oschatz das erste analoge Eisenbahn-Postkartenmuseum Deutschlands seine Türen für Besucher. Immer wenn die Schmalspurbahn "Wilder Robert" Sonderfahrten an Wochenenden anbietet, will Museums-Organisator Günther Hunger das Museum im Südbahnhof öffnen. In drei kleinen Räumen können Besucher dann historische Postkarten im Großformat und in digitaler Form an Computern betrachten. Die meisten Karten sind mehr als 100 Jahre alt und haben Bezug zur Eisenbahn.

Eine alte schwarz-weiß3 Postkarte zeigt den Bahnhof Oschatz um die Zeit von 1900. diese und hunderte andere Postkarten sind im ersten Postkartenmuseum Deutschlands zu sehen.
So sah der Bahnhof Oschatz vor 120 Jahren aus, als auch noch Droschken vor dem Haupteingang auf Fahrgäste warteten. Bildrechte: Günther Hunger

Zudem werden Postkartenautomaten, Postsäcke und historische Briefkästen gezeigt, die früher üblich waren. "Alles Dinge, die manche Jugendliche gar nicht mehr kennen", sagte Günther Hunger MDR SACHSEN. 2019 feierte die Postkarte 150. Geburtstag. "Die Entwicklung der Eisenbahn und des Postwesens waren unmittelbar miteinander verbunden. Daran soll die Ausstellung erinnern", erklärt Hunger sein Konzept. Fünf Monate lang hatte er mit Hilfe von sponsoren und Helfern im Südbahnhof gearbeitet. Je nach Zuspruch will der 67 Jahre alte Oschatzer auch Sonderführungen anbieten.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 13.12.2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2019, 19:33 Uhr

4 Kommentare

MDR-Team vor 5 Wochen

Hallo Freiheit,
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Freiheit vor 5 Wochen

Erstaunlich, daß man hier beim MDR noch einen Artikel mit Kommentarfunktion findet! Die meisten, die Bevölkerung interessierenden Artikel, haben seit geraumer Zeit keine Kommentarfunktion mehr! Meinungsfreiheit ade?

MDR, wenn ich den verharmlosenden, inhaltlich leeren Artikel über die gewaltbereiten Linksradikalen in Leipzig lese, bestätigen Sie WIEDERHOLT Ihre subjektive Berichterstattung!
Es sind nicht nur "vereinzelt" Böller (im übrigen sicher verbotene "Polenböller"), nein auch Steine geworfen wurden! Mit diesen wurden Polizisten verletzt und Polizeiautos beschädigt!
Aber es sind ja die Guten, im Klassenkampf, da ist das augenscheinlich für den MDR alles ok!

Freiheit vor 5 Wochen

Übrigens, MDR, Meinungsfreiheit und Meinungsäußerungsfreiheit sind zwei paar verschiedene Schuhe!

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