12.03.2020 | 09:21 Uhr Berufungsprozess gegen Raser aus Oschatz

Landgericht Leipzig
Das Landgericht in Leipzig. Bildrechte: imago/PicturePoint

Am Landgericht Leipzig beginnt am Donnerstag der Berufungsprozess gegen einen Mann aus Oschatz. Der 46-Jährige war wegen Raserei und gefährlicher Körperverletzung vom Amtsgericht Leipzig bereits zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden.

Der Angeklagte hatte im Oktober 2018 viele Bürger in Oschatz geschockt. Er war betrunken Auto gefahren und der Polizei aufgefallen. Als die Beamten ihn anhalten wollten, flüchtete er mit Tempo 100 durch die Stadt, raste in der falschen Richtung in einen Kreisverkehr, so dass Autofahrer ausweichen mussten.

Polizist auf der Kühlerhaube mitgenommen

Später musste er an einer Bahnunterführung stoppen. Dort widersetzte sich der Angeklagte einem Polizisten, indem er nicht ausstieg, sondern stattdessen mit seinem Auto weiter rangierte und den Polizisten dabei einzuquetschen drohte. Der Beamte konnte sich auf die Kühlerhaube retten. Dann jagte der Raser 300 Meter weiter, fuhr Schlangenlinien und bremste ruckartig, um den Polizisten abzuwerfen. Das gelang ihm aber nicht, so dass der Mann schließlich doch anhielt. Bei dem 46-Jährigen wurden 0,9 Promille festgestellt.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.03.2020 | ab 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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