Ein braunes Kaninchen der Rasse "Grauer Wiener" in den Messehallen in Erfurt.
Bei der Bundes-Rammlerschau in Halle sind einige Züchter aneinander geraten. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Romy Miska

Streit um Zucht Züchter aus Sachsen in Schlägerei auf Bundes-Rammlerschau verwickelt

Auf der Bundes-Rammlerschau in Halle ist es zu einer Schlägerei zwischen Züchtern aus verschiedenen Bundesländern gekommen. Ein Sachse teilte dabei besonders kräftig aus.

Ein braunes Kaninchen der Rasse "Grauer Wiener" in den Messehallen in Erfurt.
Bei der Bundes-Rammlerschau in Halle sind einige Züchter aneinander geraten. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Romy Miska

Auf der Bundes-Rammlerschau in Halle sind mehrere Männer in eine Schlägerei verwickelt gewesen. Wie die Polizei mitteilte, sind ein 33 Jahre alter Kaninchenzüchter aus Niedersachsen und ein 51-Jähriger aus dem sächsischen Wurzen am Sonnabend in Streit geraten. Zunächst sei es zwischen den Kontrahenten zu einer verbalen Auseinandersetzung wegen der Kaninchenzucht des jüngeren Mannes gekommen.

Faustschläge und Tritte

Der 51-Jährige hat den jüngeren Mann laut Polizei dann gegen einen Käfig gestoßen, woraufhin der Züchter stürzte. Zwei Männer seien daraufhin hinzugekommen, um zwischen den Kontrahenten zu schlichten. Der 51-Jährige aus Wurzen sei umgehend auf die beiden Männer losgegangen und habe einen mit einem Faustschlag niedergestreckt. Anschließend habe er auf den am Boden liegenden Mann eingetreten. Der Mann wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Warum genau die Männer über die Zucht in Streit gerieten, soll noch ermittelt werden.

Zur 27. Bundes-Rammlerschau waren Kaninchenzüchter aus allen Teilen Deutschlands nach Halle gekommen. Nach Veranstalterangaben haben 2.343 Aussteller rund 11.000 Tiere präsentiert.

Quelle: MDR/ms/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 02. Februar 2019 | 19:00 Uhr

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Zuletzt aktualisiert: 03. Februar 2019, 15:03 Uhr

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