14.07.2020 | 21:30 Uhr | Update Polizeischüler stirbt bei Unfall - möglicherweise Rennen geliefert

Ein zertrümmertes Auto steht neben einer verbogenen Leitplanke
Das Auto wurde bei dem Unfall komplett zerstört. Bildrechte: Sören Müller

Der bei einem Unfall auf der Autobahn 14 bei Leipzig getötete 23-Jährige hat sich möglicherweise vor dem Unfall ein Rennen mit einem anderen Autofahrer geliefert. Das sei Bestandteil der Ermittlungen, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag.

Fahrer des zweiten Wagens noch nicht bekannt

Der 23 Jahre alte Polizeischüler sei vor dem Unfall am Montagabend mit sehr hoher Geschwindigkeit und riskanter Fahrweise aufgefallen. So habe der Mann zunächst ein ebenfalls sehr schnell fahrendes Fahrzeug rechts überholt und sei dann auf die linke Fahrbahn gewechselt. Währenddessen hatte ein vorausfahrender Sattelzug bereits einen Überholvorgang eingeleitet und war auf die linke Fahrbahn gewechselt. Der Lkw-Fahrer versuchte laut Polizeiangaben noch, nach rechts zurückzufahren, als er die heranrasenden Autos sah. Der 23-Jährige konnte jedoch nicht mehr ausweichen und sein Wagen kollidierte mit dem Laster zwischen dem Dreieck Parthenaue und der Anschlussstelle Naunhof.

Der Polizeischüler erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Seine Beifahrerin kam in ein Krankenhaus. Wer der Fahrer des zweiten Autos war, ist nach Polizeiangaben noch nicht bekannt.

Quelle: MDR/dpa/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.07.2020 | 06:30 Uhr im Polizeireport aus dem Studio Leipzig

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