Leipzig-Abtnaundorf Gedenktag für Opfer des Nationalsozialismus

Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
Mit einer Schweigeminute wurde an alle Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
An der Gedenkstätte in Leipzig-Abtnaundorf wurde mit Kränzen an die Opfer des NS-Regimes erinnert, die an dieser Stelle zu Tode kamen. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
Die Gedenkstätte Abtnaundorf hat 60 Jahre nach ihrer Errichtung eine zeitgenössische künstlerische Ergänzung erhalten. Die Installation in Form eines Dickichts aus 208 Stahlwinkeln soll an die Menschen erinnern, die von 1943 bis 1945 an diesem Ort ihr Leben verloren haben. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
205 der Stahlwinkel wurden mit den Namen der Opfer versehen. Drei blieben ohne Inschrift. Diese stehen für die Unbekannten sowie für all diejenigen, die unmittelbar nach Auflösung des Lagers an den Folgen der Gefangenschaft starben. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
Vertreter der Polizei Leipzig waren ebenso zur Gedenkveranstaltung nach Leipzig-Abtnaundorf gekommen wie viele Bürger der Stadt, Vertreter von Landes- und Bundespolitik sowie verschiedener Religionsgemeinschaften. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
Mit einer Schweigeminute wurde an alle Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
Oberbürgermeister Burkhard Jung (links) und Gjulner Sejdi vom Verein Romano Sumnal verneigen sich vor den Toten. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
In seiner Gedenkrede sprach Gjulner Sejdi von den vielen Sinti und Roma, die während der NS-Zeit ums Leben kamen. Das sei eine dunkle Zeit in der deutschen und europäischen Geschichte gewesen. Er appellierte an alle, dass sich so etwas nie wieder wiederholen dürfe. Das sei nur zu erreichen, wenn alles dafür getan werde, um das Gedenken aufrechtzuerhalten, so Sejdi. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
Vertreter der Israelitischen Religionsgemeinde (Küf Kaufmann, Mitte), der evangelischen Kirche (Martin Henker, rechts) und der katholischen Kirche (Propst Gregor Giele, links) sprachen Gebete. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
Oberbürgermeister Burkhard Jung betonte in seiner Gedenkrede, dass jeder Gefahr der Wiederholung entgegengewirkt werden muss. Die beste Vorsorge gegen Hass und Menschenfeindlichkeit sei die aktive Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, so Jung. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
Die Gräueltaten der Nationalsozialisten sind als "Massaker von Abtnaundorf" in die Dokumente des Nürnberger Militärtribunals eingegangen. Die Getöteten stammten aus der ehemaligen Sowjetunion, Polen, Frankreich, Italien, Rumänien, Kroatien, Böhmen und Mähren. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
An der Stelle des Obelisken stand eine Baracke des ehemaligen Außenkommandos des KZ Buchenwald. Am 18. April 1945 wurde die Baracke mit 300 Häftlingen von Gestapo und SS in Brand geschossen. Mehr als 80 Häftlinge kamen dabei um oder starben später an ihren Verletzungen. Seit 1958 erinnert der Obelisk an das Massaker. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Holocaust-Gedenktag in Sachsen an der Gedenkstätte Abtnaundorf
Während auf dem Obelisken der Ermordeten als Gruppe von "Achtzig Widerstandskämpfern" gedacht wird, soll die Installation des Leipziger Künstlers Harald Alff jedem Opfer mit seinem individuellen Schicksal ein Gesicht geben. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Alle (12) Bilder anzeigen