29.08.2019 | 14:48 Uhr Künstlerin plant Lichtinstallation zum Revolutionsjubiläum in Leipzig

Mit dem bewährten Dreiklang aus Friedensgebet, Rede zur Demokratie und Lichtfest feiert Leipzig am 9. Oktober den 30. Jahrestag der entscheidenden Montagsdemonstration für das Ende der DDR. Bereits ab Anfang September soll dabei ein Kunstprojekt der Wienerin Viktoria Coeln die Straßen zum Leuchten bringen. In den kommenden Wochen wird sie sechs sogenannte Lichträume und Projektionen an Fassaden gestalten. In zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen und Persönlichkeiten der Stadt hat sich Coeln in den vergangenen Monaten mit verschiedenen Schlagworten der Friedlichen Revolution befasst.

Einzelne Lichträume sollen zu Lichtring verbunden werden

Die einzelnen Lichträume sollen ab dem 4. September und in der Folge jeweils montags eröffnet und am 9. Oktober zu einem "Lichtring" verbunden werden. Die Veranstalter erhoffen sich dabei, dass Bürger unterschiedlichster Couleur miteinander ins Gespräch kommen. In Leipzig waren am 9. Oktober 1989 von der Nikolaikirche aus rund 70.000 Menschen auf die Straße gegangen und hatten gewaltlos gegen das SED-Regime protestiert. Das Datum gilt als entscheidende Wegmarke der Friedlichen Revolution in der DDR. Einen Monat später fiel die Berliner Mauer. Die Stadt erinnert seit zehn Jahren jeweils am 9. Oktober mit einem Lichtfest, einem Friedensgebet und einer Rede zur Demokratie an die Ereignisse.

Quelle: MDR/sth/epd

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.08.2019 | 16:30 Uhr im Regionalreport aus dem Studio Leipzig

Zuletzt aktualisiert: 29. August 2019, 14:47 Uhr

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