Landgericht Leipzig Mord-Anklage nach Tötungsdelikt im Leipziger Auwald erhoben

Justizia arbeitet immer langsamer. Zu wenig Richter. Zu wenig Staatsanwälte. Wegen Personalmangels steigt die Verfahrensdauer seit Jahren an. In Ostdeutschland ist sie besonders hoch.
Justizia arbeitet immer langsamer. Zu wenig Richter. Zu wenig Staatsanwälte. Wegen Personalmangels steigt die Verfahrensdauer seit Jahren an. In Ostdeutschland ist sie besonders hoch. Bildrechte: MDR/Enrico Chodor

Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat gegen einen 31-jährigen Mann Anklage wegen des Tatvorwurfs des Mordes erhoben. Er soll Anfang April 2020 auf einem Waldweg im Leipziger Auwald seine frühere Lebensgefährtin angegriffen haben. Die 37-Jährige war so schwer am Kopf verletzt worden, dass sie zwei Tage später starb. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeschuldigte die Mordmerkmale der Heimtücke und der niederen Beweggründe erfüllt hat.

Der Mann hat den Angaben zufolge bisher zu den Tatvorwürfen geschwiegen. Er befindet sich seit seiner Festnahme am 09. April 2020 in Untersuchungshaft. Weitere Angaben wollte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf das anstehende Gerichtsverfahren nicht machen. Der Fall wird vor dem Landgericht Leipzig verhandelt.

Quelle: MDR/kp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 06.08.2020 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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