ESA-Astronaut Alexander Gerst im Raumanzug
Bildrechte: imago/ITAR-TASS

Adventsgrüße "Astro-Alex" twittert Bild von Leipzig aus dem All

Ungewöhnliche Grüße haben am Sonntag Leipzig erreicht. Via Twitter setzte Astronaut Alexander Gerst ein paar Zeilen ab und fügte ein Luftbild bei. Gerst ist seit dem 6. Juni im Weltraum. Es ist seine zweite Mission.

ESA-Astronaut Alexander Gerst im Raumanzug
Bildrechte: imago/ITAR-TASS

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst hat am Sonntag von der Raumstation ISS einen "Gruß nach #Leipzig!" getwittert. Auf seinem Profil stellte er eine Luftansicht der Stadt ins Netz. Darauf sind einige markante Gebäude wie die Red-Bull-Arena oder der Hauptbahnhof zu erkennen. Unter dem Namen "Astro-Alex" veröffentlicht der erste deutsche Kommandant auf der Internationalen Weltraumstation ISS auf Twitter regelmäßig Blicke auf die Erde. Zuletzt waren Aufnahmen vom Australischen Outback, vom Amazonas und von den Alpen zu sehen. Am 6. Juni war Gerst zur ISS aufgebrochen. Seine Rückkehr zur Erde ist für den 20. Dezember geplant.

Bilder bei Twitter haben bei Gerst Tradition

Bereits bei seinem ersten Aufenthalt auf der Raumstation ISS im Jahr 2014, ließ Alexander Gerst auf den sozialen Netzwerken die ganze Welt an dieser Erfahrung teilhaben. Mehr als eine Million Menschen folgen "Astro-Alex" auf Twitter, der durch seinen zweiten Aufenthalt in der Raumstation inzwischen auch Rekordhalter ist. Am 8. Dezember verbrachte er seinen 351sten Tag im All. Er toppt damit den Rekord seines Kollegen Thomas Reiter. Auch innerhalb der europäischen Weltraumagentur ESA ist Gerst nun der Astronaut, der die meiste Zeit im Erdorbit verbracht hat, teilte die ESA mit.

TU Dresden mit von der Partie

Bei der Mission mit dem Titel "Horizons" nimmt Alexander Gerst an zahlreichen Experimenten teil. Dabei geht es unter anderem um müde Muskeln im All, Gewitterstürme, neue Kameratechnik oder Laborversuche in großer Kälte. Bei den meisten Experimenten kooperiert die ESA mit anderen Forschungsinstituten verschiedener Fachbereiche. Mit dem Projekt "Metabolispace" schickt auch die Technische Universität Dresden eine Forschung ins All: Beim Experiment des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik handelt es sich um ein am Körper tragbares Analysesystem für Körper- und Stoffwechselfunktionen. Es soll die Überwachung und Auswertung des Astronautentrainings auf der ISS in Zukunft deutlich erleichtern und verbessern.

Quelle: MDR/sth/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.12.2018 | 15:00 Uhr in den Nachrichten

AKTUELLES AUS SACHSEN

Zuletzt aktualisiert: 16. Dezember 2018, 17:24 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

2 Kommentare

17.12.2018 01:34 Atheist aus Mangel an Beweisen 2

Wie mich dieser politischer Hyp an Sigmund erinnert.

16.12.2018 23:37 Janes 1

Der Gerst ist mein Held!

Leipzig sieht von oben irgendwie fremd aus.

Mehr aus Leipzig, dem Leipziger Land und Halle

Mehr aus Sachsen