14.01.2020 | 19:12 Uhr Wieder Bombe in Leipzig entdeckt - und gesprengt

Ein Polizeiauto mit Blaulicht steht quer auf einer Straße in Leipzig-Mölkau
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In Leipzig ist am Dienstag erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Wie die Polizei MDR SACHSEN sagte, handelte es sich diesmal um eine etwa 15 Kilogramm schwere Flüssigbrandbombe. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte sie am Mittag selbst bei Sondierungsarbeiten in einem Gewerbegebiet im Stadtteil Mölkau im Leipziger Osten entdeckt.

Sprengung gleich nebenan

Weil die Bombe beschädigt war, konnte sie weder vor Ort entschärft noch über längere Strecken transportiert werden. Die Kampfmittelexperten brachten sie deshalb auf ein wenige hundert Meter entferntes Feld. Dort wurde die kleine Bombe am späten Nachmittag gesprengt.

Einwohner konnten zu Hause bleiben

Evakuierungen waren diesmal nicht nötig. Lediglich einige Straßen waren während des kurzen Transports der Flüssigbrandbombe auf ein Feld für knapp eine Stunde gesperrt, eine Buslinie der Leipziger Verkehrsbetriebe fuhr eine Umleitung. Das sah im vergangenen Monat ganz anders aus. Für die Entschärfung der wesentlich größeren Fliegerbomben, die am 3. Dezember in Leipzig, am 9. Dezember in Schkeuditz-Dölzig und am 19. Dezember erneut in Leipzig gefunden worden waren, hatten bis zu 10.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen.

Quelle: MDR/stt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN – Das Sachsenradio | 14.01.2020 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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