Montagabend Polizei: Wenige Corona-Leugner und viele Gegendemonstranten in Leipzig auf der Straße

Linksjugend hält ein Plakat gegen Verschwörungstheoretiker hoch
Die Linksjugend hat sich am Montagabend gegen Verschwörungstheoretiker und ihren Schulterschluss mit Rechtsradikalen gewandt. Bildrechte: Eric Pannier

Erneut haben sich am Montagabend am Augustusplatz in Leipzig Hunderte Menschen zu Demonstrationen versammelt. Nach dem Chaos bei der "Querdenken"-Demonstration am Sonnabend waren am Montagabend die Gegner von Corona-Schutzmaßnahmen nach Polizeiangaben in der Unterzahl. Polizeisprecher Philipp Jurke sagte, die Zahl der Teilnehmer von der Kundgebung "Spaziergang für die Freiheit" habe im "niedrigen zweistelligen Bereich" gelegen. Die Versammlung habe nur wenige Minuten gedauert. Ihm seien zunächst keine Probleme bekannt geworden, so Jurke.

Deutlich mehr Gegendemonstranten hätten friedlich gegen die Kundgebung protestiert und an die Verbrechen der Nationalsozialisten in der Pogromnacht vor 82 Jahren erinnert. Unter anderem war die Linksjugend auf der Straße und wandte sich gegen Verschwörungstheoretikerinnen und Verschwörungstheoretiker. Kritisiert wurde insbesondere, dass Corona-Gegner gemeinsam mit Rechtsradikalen protestiert haben.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 10.11.2020 | 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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