Neue Ausstellung Deutsches Fotomuseum in Markkleeberg wiedereröffnet

Ein Fotoporträt eines Kindes aus der Jahrhundertwende
Bildrechte: Deutsches Fotomuseum, Hans Kühn Innsbruck 1907

Das Deutsche Fotomuseum in Markkleeberg hat seit Sonnabend wieder für Besucher geöffnet. Während der Corona-Pause wurden in der Dauerausstellung viele Veränderungen vorgenommen und neue Exponate ausgestellt. Auch die Sonderausstellung "180 Jahre Fotografie - Das Bildnis vom Kinde" ist noch zu sehen.

Zwischen Biedermeier und Moderne

Gerade einmal drei Wochen lang war die Sonderausstellung für Besucher zugänglich. Dann kam Corona und auch diese Einrichtung musste ihre Pforten schließen. Seit Sonnabend sind die historischen Fotografien von 1850 bis 1935 aus der Sammlung des Deutschen Fotomuseums wieder zu sehen. Es sei eine der aufwändigsten Ausstellungen, die das Museum aus den eigenen Beständen bisher zusammengestellt habe, sagte Museumsdirektor Andreas Müller MDR SACHSEN.

Es ist interessant, wie sich innerhalb dreier Generationen, vom Biedermeier bis zur Moderne, das Kinderbild geändert hat.

Andreas Müller Direktor Deutsches Fotomuseum

Eine Fotografie um 1880 die zwei Kinder zeigt, die rechts und links neben einem Stuhl stehen, auf dem ein Hund ein Kunststück zeigt
Um 1880 fotografierte F.A. Dahlström diese beiden Kinder und ihren Hund. Das Bild trägt den Titel "Hundedressur". Bildrechte: Deutsches Fotomuseum, F.A. Dahlström Hamburg um 1880

Die Schau zeigt 280 Fotografien von zahlreichen Fotografen wie Wilhelm von Gloeden, Giorgio Sommer, Hugo Erfurth oder Heinrich Kühn.
Noch bis zum 1. November 2020 ist die Sonderausstellung zu sehen. Das Deutsche Fotomuseum hat täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Quelle: MDR/bb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 25.09.2020 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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