Andreas Mönch und Viola Klein
Saxonia Systems Vorstandschef Andreas Mönch und Aufsichtsrätin Viola Klein auf dem Dach der neuen Leipziger Niederlassung von Saxonia Systems. Bildrechte: Sabine Mutschke

Wirtschaft Softwareunternehmen schafft 30 neue Stellen in Leipzig

Das internationale Softwareunternehmen Saxonia Systems setzt auf Hochschulkooperationen und öffnet eine neue Niederlassung in Leipzig. Neben Expertise spielen auch Verkehrsverbindungen eine große Rolle.

Andreas Mönch und Viola Klein
Saxonia Systems Vorstandschef Andreas Mönch und Aufsichtsrätin Viola Klein auf dem Dach der neuen Leipziger Niederlassung von Saxonia Systems. Bildrechte: Sabine Mutschke

Das internationale Softwareunternehmen Saxonia Systems AG hat eine neue Niederlassung in Leipzig eröffnet. Der Standort in der Innenstadt wird am Nachmittag offiziell eröffnet. Derzeit arbeiten dort acht Beschäftigte, in Kürze sollen dort rund 30 Angestellte neue Softwarelösungen entwickeln.

"Das Potenzial in der Stadt ist wirklich riesig", sagte Andreas Mönch, Vorstandsvorsitzender der Saxonia Systems MDR SACHSEN. Schon vor zehn Jahren habe es erste Kooperationen mit der Universität und den Hochschulen in Leipzig gegeben. Berührungspunkte hätten sich über die Jahre intensiviert, viele Mitarbeiter lebten in der Messestadt. "Leipzig ist ein hervorragender Universitätsstandort und hat sich zu einem der beliebtesten und hippesten Städte in Deutschland entwickelt. Das zieht viele junge Menschen an und bewegt zum Bleiben", sagte Mönch. "Wir freuen uns sehr, dass wir eine Niederlassung in so zentraler Lage gefunden haben."

Leipzig als dynamische und liebenswerte Stadt

"Der Ausbau unserer Präsenz in Leipzig ist eine strategische Entscheidung", erklärt auch Viola Klein Aufsichtsrätin der Saxonia Systems. "Leipzig ist Universitätsstadt, hier leben viele hervorragend ausgebildete Informatiker. Vor allem ist Leipzig eine dynamische und sehr lebenswerte Stadt. Aus Bewerbungsgesprächen wissen wir: Wer einen interessanten Job sucht, aber auch eine Familie gründen will, der geht inzwischen lieber nach Leipzig als nach München oder Berlin." Um das Team auf 30 Beschäftigte aufzustocken, sucht der IT-Entwickler noch Mitarbeiter. Auch Werkstudenten und Kooperationen mit Abschlussarbeiten seien willkommen. Auch in Zukunft setze man auf intensive Verbindungen zu den Hochschulen der Stadt, erklärte Mönch.

Bessere Verkehrsanbindungen

Sowohl Vorstandschef Mönch als auch Aufsichtsrätin Klein betonen die guten Verkehrsanbindungen der Messestadt. "Leipzig hat gegenüber Dresden deutliche logistische Vorteile", sagte Mönch. "Die exzellenten Verkehrsanbindungen durch das ICE-Kreuz, Flughafen und Autobahnen weiß das Unternehmen sehr zu schätzen." Sie ermöglichten eine schnelle Anreise zu Kunden und seien gleichzeitig eine Voraussetzung, um neue Kunden zu gewinnen.

Spezialist für individuelle Softwareentwicklungen

Das IT-Unternehmen Saxonia Systems ist spezialisiert auf individuelle Software-Entwicklungen in verschiedenen Branchen und Technologiefeldern. In Leipzig will der IT-Entwickler in moderne Webtechnologien - vor allem Cloud-Systeme - sowie in die immer wichtigere Softwarequalität investieren. "Die Projekte werden immer größer, die Digitalisierung läuft auf Hochtouren", sagte Mönch.

Saxonia Systems 1990 in Dresden gegründet

Computertastatur
Bildrechte: Colourbox.de

Die neue Leipziger Niederlassung eröffnet am Thomaskirchhof 9. Saxonia Systems wurde schon 1990 in Dresden gegründet. Die Landeshauptstadt ist heute mit 150 Mitarbeitern der größte "Leistungsstandort" des Unternehmens. Schwerpunkt sind hier technische Information und Software-Evolution. Seinen Firmensitz hat der IT-Entwickler schon seit Jahren nach München verlegt. "40 Prozent unserer Kunden sind im Südwesten und Westen", erklärt Mönch. "Nach wie vor sind Leistungen in dieser Größenordnung in den neuen Bundesländern nicht so stark nachgefragt". Insgesamt ist hat das Unternehmen 275 Mitarbeiter und ist an sieben Standorten in Deutschland und Ungarn vertreten. Ob Saxonia Systems den Firmensitz vielleicht irgendwann nach Leipzig verlegen könnte, lässt das Unternehmen offen. "Natürlich kann ich mich dazu jetzt nicht äußern", sagte Mönch.  "Aber über uns die Etage ist noch frei. Wir haben gute Möglichkeit, uns noch zu erweitern."

Quelle: MDR/ah/kt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 03.04.2019 | ab 14:00 Uhr in den Nachrichten des Regionalstudios Dresden

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Zuletzt aktualisiert: 04. April 2019, 17:35 Uhr

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