Katastrophenhilfe DRK Sachsen schickt Hilfsflug nach Honduras

Holzkisten stehen auf dem Rollfeld. Drei Menschen in Warnwesten kontrollieren. 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Das DRK Sachsen hat 13,5 Tonnen Hilfsgüter nach Zentralamerika geschickt. Nach zwei Wirbelstürmen sind Teile von Honduras überschwemmt, das Trinkwasser ist verunreinigt.

Fr 20.11.2020 11:22Uhr 00:28 min

https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/video-hilfe-drk-sachsen-honduras100.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Das Deutsche Rote Kreuz sendet am Freitag ein Flugzeug von Leipzig nach Honduras. An Bord sind Personal und 13,5 Tonnen Hilfsgüter wie Filter, Wassertanks sowie ein Wasserlabor, um die Trinkwasserversorgung wieder aufzubauen und die Ausbreitung von Seuchen zu verhindern. Nach den beiden Wirbelstürmen Eta und Iota, die über Zentralamerika gezogen sind, sind viele Regionen in Nicaragua und Honduras überschwemmt. Das Trinkwasser ist vielerorts verunreinigt.

200 Menschen starben, viele Vermisste, Tausende ohne Obdach

Sechs DRK-Nothilfedelegierte werden in den kommenden vier Monaten den Zugang zu sauberem Wasser für bis zu 55.000 Menschen im besonders betroffenen Gebiet rund um die Stadt San Pedro Sula sicherstellen. Durch den Einsatz sollen auch die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen wie Cholera sowie durch Stechmücken übertragene Virusinfektionen wie Dengue und Zika verhindert werden.

Christian Reuter Generalsekretär Deutsches Rotes Kreuz

Durch die Hurrikans Iota und Eta sind bisher mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Viele werden noch vermisst und mehr als 100.000 Familien haben ihr Zuhause verloren. Insgesamt sind rund 4,3 Millionen Menschen zwischen Panama und Belize direkt von der Naturkatastrophe betroffen.

Quelle: MDR/sm

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 20.11.2020 | 19:00 Uhr

0 Kommentare

Mehr aus Leipzig, dem Leipziger Land und Halle

Mehr aus Sachsen