14.01.2020 | 05:59 Uhr Konferenz in Leipzig beschäftigt sich mit Dürren in Mitteldeutschland

Luftaufnahme aus einem Flugzeug zeigt Trockenschäden auf einem Getreidefeld
Bildrechte: dpa

Das Helmholtz-Umweltforschungszentrum in Leipzig ist ab Dienstag Gastgeber der Konferenz "Dürren in Mitteldeutschland". Der Austausch von Fachleuten aus Forschung, Wissenschaft und Politik widmet sich den Herausforderungen anhaltender Trockenheit wie in den vergangenen Jahren 2018 und 2019. Man wolle einerseits klarstellen, was die Dürren kurz- und langfristig mit der Natur und Landwirtschaft machen und zum anderen einen Ausblick geben, wie man sich dem stellen könne, sagt Christian Kuhlicke, Leiter der Arbeitsgruppe Umweltrisiken am Forschungszentrum.

Die zweitägige Konferenz stößt in der Fachwelt auf große Resonanz. Die mehr als 160 Anmeldungen für die Premierenveranstaltung zu diesem Thema liegen deutlich über den Erwartungen der Veranstalter.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.01.2020 | ab 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

3 Kommentare

Eulenspiegel vor 39 Wochen

Ich denke Fakt ist doch:
Der Mensch ist seit langer Zeit fleißig dabei für eine Klimaverändernd zu arbeiten und jetzt kann er die ersten erleben. Das Wetter hat sich geändert. Und es wird sich weiter ändern.
Es ist Heute schon absehbar:
Die Sommer wie 2018 und 2019 werden sich häufen. Danach wird es nicht lange dauern bis das solche Sommer als normal eingestuft werden. Und unsere Enkel, Urenkel werden schon vergleichbare Sommer als etwas besonderes einstufen. Und zwar als besonders kühle Sommer.
Anbetracht dieser Tatsachen ist diese Konferenz mehr als notwendig.
Und für all die Leute die diese Fakten anzweifeln kann ich nur ein Buch empfehlen:
WÜTENDES WETTER, von der Klimaforscherin Friederike Otto.

Sharis vor 39 Wochen

Hysterie? Die Dürresommer 2018, 2019 sind Tatsache, die Schäden an Bäumen bzw. allgemein an der Vegetation & für die Landwirtschaft ebenso.
Ist doch gut, dass man Lösungen sucht, statt das Problem zu ignorieren - das Letztere kann sich die Landwirtschaft nämlich auch nicht leisten!

Rotti vor 39 Wochen

Mit Angstmachen und Hysterie lassen sich viele Euros abgreifen.
In Sachsen-Anhalt wurden noch nicht einmal alle Dürrehilfen ausbezahlt. Das ist ein wirklicher Grund zur Sorge, wenn die Landwirtschaft im Dorf verschwindet und nur noch Subunternehmen die Flächen für irgendwelche dubiosen Investoren und Konzerne bewirtschaften. Ist das das Ziel dieser Regierung?

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