29.05.2020 | 10:34 Uhr Entwarnung in Leipzig - Fliegerbombe entpuppt sich als Brunnenanlage

Baustelle am Hauptbahnhof Leipzig
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Aufatmen in Leipzig: Bei den am Hauptbahnhof gefundenen Gegenständen handelt es sich nicht um Fliegerbomben. Die Bauarbeiter sind stattdessen auf ein ungefährliches Relikt aus der Vergangenheit gestoßen.

Bombenfund auf Baustelle Leipzig
Auf keine Fliegerbombe, sondern einen alten Brunnenschacht sind Bauarbeiter in Leipzig gestoßen. Bildrechte: News5

Wie die Stadt Leipzig am Freitagmorgen mitteilte, sind die Bagger in der Brandenburger Straße um 4:30 Uhr wieder gestartet worden. Während die Bauarbeiter die Fundstelle weiter freilegten, zeigte sich zwar mehr und mehr ein großes Stück Stahl, aber kein gefährlicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Vielmehr waren die Bauarbeiter nach Angaben der Leipziger Feuerwehr in fünf Meter Tiefe auf einen alten Brunnenschacht gestoßen. Damit muss die bereits vorbereitete Evakuierung für die Innenstadt nicht anlaufen.


Am Dienstag waren auf der Baustelle nahe des Leipziger Hauptbahnhofs in vier Metern Tiefe metallene Objekte geortet worden. Hätte es sich um Fliegerbomben gehandelt, hätten vor ihrer Bergung und Entschärfung rund 18.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden müssen. Das wäre die größte Evakuierung seit dem Zweiten Weltkrieg gewesen. Es wurden beriets Notunterkünfte auf der Neuen Messe vorbereitet und Shuttlebusse bereitgestellt.

Quelle: MDR/dk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.05.2020 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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