16.01.2020 | 17:46 Uhr Leipzig: Zwei Eurofighter müssen nach missglückter Tankübung landen

Eurofighter Typhoon in der Luft
Ein Eurofighter konnte am Nachmittag zu seiner Basis nach Neuburg zurückkehren. Bildrechte: dpa

Zwei Eurofighter-Kampfflugzeuge sind nach einem Zwischenfall beim Tanken in der Luft ungeplant am Flughafen Leipzig/Halle gelandet. Wie die Luftwaffe mitteilte, hatten die Kampfflugzeuge am Donnerstag das Betanken in der Luft geübt. Dabei sei bei einem Eurofighter der Tankstutzen an einer Sollbruchstelle abgebrochen. Oberstleutnant Jörg Schroeder, Sprecher im Bundesverteidigungsministerium, sagt, nach so einem Vorfall werde grundsätzlich zu einer Sicherheitslandung angesetzt. Es müsse den Vorschriften entsprechend der nächstgelegene Flughafen angesteuert werden - in dem Fall Leipzig/Halle.

Eine Maschine bereits auf dem Rückweg

Ein Kampfflugzeug der australischen Luftwaffe vom Typ F-18 Hornet wird per Luftbetankung von einem Tankflugzeug vom Typ KC-30A mit Treibstoff versorgt.
Ein Kampfjet wird in der Luft betankt. Bildrechte: dpa

Die Eurofighter kamen aus Neuburg an der Donau. Flughafensprecher Uwe Schuhart sagte, eine der Maschinen sei am Donnerstagnachmittag um 14:57 Uhr von Leipzig aus schon wieder abgeflogen. Die Militärjets wurden bei der Ausweichlandung ganz regulär von Lotsen der Deutschen Flugsicherung geleitet worden.

Die Betankung von Militärmaschinen in der Luft ist ein übliches Manöver, das in der Regel über dünn besiedeltem Gebiet mit wenig Luftverkehr geübt wird. Es kann zwischen Kampfjets getankt werden, Kampfjets können aber auch an speziell umgerüsteten Tankflugzeugen andocken.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.01.2020 | 20:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2020, 17:51 Uhr

Mehr aus Leipzig, dem Leipziger Land und Halle

Mehr aus Sachsen