Kundgebung am Donnerstag Durstexpress kündigt allen Mitarbeitern in Leipzig

Ein Lieferwagen von 'Durstexpress'
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Das Unternehmen Durstexpress, das zum Oetker-Konzern gehört, hat allen Beschäftigten der Leipziger Niederlassung gekündigt. Betroffen sind 450 Mitarbeitende. Das teilte die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten mit. Bundesweit sollen bereits 2.300 Kündigungen verschickt worden sein. Für Donnerstag hat Durstexpress eine Kundgebung in Leipzig geplant.

Lieferdienste fusionieren

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass Durstexpress mit Flaschenpost - beides Oetker-Marken - fusionieren soll. Laut Gewerkschaft sollen sich nun die Mitarbeiter des Lieferdienstes neu bei Flaschenpost bewerben. Dann würden sie jedoch zu schlechteren Löhnen und Zeiten arbeiten.

Fairer Betriebsübergang gefordert

Die Gewerkschaft fordert einen fairen Betriebsübergang nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (Paragraf 613a BGB). Es könne nicht sein, dass ein Unternehmen wie Dr. Oetker das Start-up Flaschenpost für eine Milliardensumme kauft, aber nicht dafür sorgt, dass Arbeitnehmerbelange ernst genommen werden, so Jörg Most, Geschäftsführer der NGG-Region Leipzig-Halle-Dessau.

Quelle: MDR/ma/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 27.01.2021 | ab 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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