31.07.2019 | 17:22 Uhr Nach Flixbusunfall bei Leipzig verweigert Busfahrer die Aussage

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen an der Unfallstelle neben dem verunglückten Bus.
Am 19. Mai 2019 mussten Rettungskräfte zu einem schweren Busunfall auf der A9 ausrücken (Archivbild). Bildrechte: dpa

Rund zweieinhalb Monate nach dem tödlichen Fernbusunfall auf der Autobahn 9 bei Leipzig ist der Busfahrer ansprechbar. Der 59 Jahre alte Mann hat seine Aussage zum Unfallhergang verweigert, sagte sein Verteidiger nach Informationen der Staatsanwaltschaft Leipzig. Gegen den Busfahrer wird wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Wegen seiner schweren Verletzungen war der Fahrer lange Zeit nicht vernehmungsfähig gewesen.

Am 19. Mai war ein Flixbus auf der A9 verunglückt und zur Seite gekippt. Eine 63 Jahre alte Frau starb bei dem Unfall. Der Busfahrer und acht weitere Menschen wurden schwer, 63 Fahrgäste leicht verletzt. Insgesamt hatten 75 Menschen in dem Fernbus gesessen bei der Fahrt von Berlin nach München. Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, wird derzeit noch ermittelt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, Andreas Ricken. Ein Gutachten dazu soll Ende August vorliegen.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 31.07.2019 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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