22.05.2020 | 10:36 Uhr Nach tödlichem Unfall bei Leipzig: Verfahren gegen Flixbus-Fahrer eingestellt

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen an der Unfallstelle neben dem verunglückten Bus
Bildrechte: dpa

Nach dem tödlichen Fernbusunfall auf der A9 bei Leipzig vor einem Jahr ist das Verfahren gegen den Busfahrer eingestellt worden. Wie ein Sprecher der ermittelnden Staatsanwaltschaft in Leipzig MDR AKTUELL sagte, hatte der 60-Jährige ein medizinisches Problem. Eine Verletzung der Sorgfaltspflicht liege nicht vor. Gegen den Mann aus Ingoldstadt war wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt worden.

Frau kommt ums Leben, 72 Verletzte

Bei dem Unfall zwischen Günthersdorf und Bad Dürrenberg war eine Frau ums Leben gekommen. Weitere 72 Menschen wurden verletzt, mindestens neun von ihnen schwer. Sechs Hubschrauber und mehr als zehn Rettungswagen waren im Einsatz, um die Opfer zu bergen. Die A9 war über zwölf Stunden in beiden Richtungen gesperrt.

Quelle: MDR/lt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 22.05.2020 | ab 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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