27.03.2020 | 12:30 Uhr Mehrere Corona-Infizierte beim RB-Champions-League-Spiel

Fans von RB Leipzig
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Über 42.000 Zuschauer haben in der ausverkauften Red-Bull-Arena am 10. März den Viertelfinal-Einzug des Fußballteams RB Leipzig in der Champions League gesehen. Mittlerweile ist sicher: Einige heimische Fans waren ohne ihr Wissen mit dem Coroavirus infiziert. Obwohl Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schon am 8. März empfohlen hatte, auf Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern zu verzichten, sagten die Organisatoren das Spiel nicht ab.

Am Mittwoch dieser Woche war noch von einem Fall die Rede. Das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises hatte MDR Thüringen mitgeteilt, der Infizierte sei wenige Tage nach dem Spiel positiv getestet worden. Weiter hieß es, das Gesundheitsamt des Saale-Orla-Kreises habe mehrfach versucht, das Leipziger Gesundheitsamt zu erreichen, um Hinweise auf mögliche Infizierte weiterzugeben, aber keine Antwort erhalten. Die Stadt Leipzig verteidigte sich gegen den Vorwurf. Stadtsprecher Matthias Hasberg sagte, man habe eine Mail aus Schleiz erhalten, die Verbindung zum Fußballspiel sei aber nicht ersichtlich gewesen.

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 25.03.2020 | ab 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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