Sommernacht mit Klinik und Polizei Leipzig: Heimlicher Besuch im Freibad endet blutig

Ein Mann springt am 05.06.2015 im Nordbad in Erfurt (Thüringen) vom Drei-Meter-Turm ins Wasser. Foto: Sebastian Kahnert/ZB
Keine Gäste und viel Platz: Ein nächtlicher Besuch im Freibad klingt für manche - besonders für viele Jugendliche - verlockend, kann aber böse enden. Bildrechte: dpa

Der heimliche Besuch in einem Leipziger Freibad ist für einen 20-Jährigen im Krankenhaus zu Ende gegangen. Laut Polizei war er vergangene Nacht über den Zaun geklettert, zog sich dabei eine zehn Zentimeter lange Schnittverletzung am Arm zu. Das Schreien hatte eine Anwohnerin gehört, die die Polizei verständigte.

Vor Ort fanden die Beamten den Verletzten liegend. Er kam in eine Klinik. Seine vier Freunde, die ebenfalls heimlich im Freibad waren, versuchten zu flüchten, wurden aber von Polizisten gestellt. Gegen die vier 16- bis 19-Jährigen wird jetzt nicht nur wegen Hausfriedensbruchs, sondern auch wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt.

Quelle: MDR/kt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.08.2020 | ab 17:00 Uhr in den Nachrichten aus dem Regionalstudio Leipzig

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