07.10.2019 | 16:00 Uhr Hundehasser in Leipzig unterwegs

Rund um den Kulkwitzer See zwischen Leipzig und Markranstädt fühlen sich Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern derzeit nicht mehr sicher. Hundehasser legen immer wieder Giftköder aus. Die Leckerli sind gespickt mit Schrauben, Nägeln und Rasierklingen. Ein lebensgefährlicher Happen.

Warnung vor Giftködern am Kulkwitzer See
Hundebesitzer warnen sich mit Aushängen gegenseitig vor ausgelegten Giftködern. Bildrechte: TNN

14 Nägel und Schrauben holten die Tierärzte aus dem Magen von Schäferhund Akeno. Frauchen Julia Beger konnte nicht verhindern, dass ihr Hund den kloßgroßen Köder verschlang, obwohl sie ihn nicht einmal von der Leine gelassen hatte. Seit geraumer Zeit warnen sich in Leipzig und Markranstädt die Hundebesitzer vor den ausgelegten Giftködern im Revier.

In solchen Fällen kommt Ostdeutschlands erster Giftködersuchhund zum Einsatz. Die Jagdhündin ist darauf trainiert, Fressen anzuzeigen und nicht einfach hinunterzuschlingen. So konnte sie am Kulkwitzer See noch zwei weitere Giftköder finden. Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung. Ermittlungen in solchen Fällen seien jedoch schwierig, sagte Polizeisprecher Alexander Bertram. Es gebe kaum Spuren, die zum Täter führten.

Quelle: MDR/gg

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - SACHSENSPIEGEL | 07.10.2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. Oktober 2019, 16:16 Uhr

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