09.03.2020 | 07:38 Uhr Experten diskutieren auf Hygiene-Kongress in Leipzig

Uni Leipzig
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In Leipzig diskutieren seit Sonntag über 1.000 Hygiene-Experten aus ganz Europa über die aktuelle Corona-Pandemie. Zum Schutz der Teilnehmer findet der Kongress in der Universität Leipzig unter besonderen Bedingungen statt. So wird zum Beispiel in größeren Räumen nur jeder zweite Platz besetzt, um einen größeren Abstand zwischen den Teilnehmern zu gewährleisten und damit einer Ansteckung mit Krankheiten vorzubeugen. 300 Wissenschaftler hatten ihre Teilnahme an dem Hygiene-Kongress dennoch abgesagt.

Multiresistente Keime bleiben großes Thema

Die übrigen Experten diskutieren neben dem Coronavirus auch über die neuesten Erkenntnisse und Entwicklungen zu anderen Viren, Bakterien und Pilzen. Ganz wichig ist dabei laut Veranstalter das sogenannte "blaue Band der Hygiene", ein medizinischer Slogan, der besagt, dass das Bewusstsein in der Bevölkerung und in den Krankenhäusern zur gründlichen Hygiene immer größer wird, um sich und andere vor Krankheiten zu schützen. Das gelte insbesondere auch für multiresistente Keime, die in Deutschland ein sehr großes Problem seien, in den Niederlanden dagegen kaum. Die Fachleute diskutieren, was das deutsche Gesundheitssystem vom Nachbarland abschauen und übernehmen könnte. Der Kongress geht noch bis Mittwoch.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 09.03.2020 | 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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