Charterboote im Hafen von Ludorf an der südlichen Müritz.
In Ludorf hatte der Leipziger seine 120.000-Euro-Jacht vermisst. Bildrechte: imago images / Rex Schober

21.10.2019 | 08:14 Uhr Leipziger vermisst seine Jacht auf der Müritz - Schiff war abgetrieben

Charterboote im Hafen von Ludorf an der südlichen Müritz.
In Ludorf hatte der Leipziger seine 120.000-Euro-Jacht vermisst. Bildrechte: imago images / Rex Schober

Die verschwundene Luxusjacht eines Mannes aus Sachsen hat am Wochenende für Aufregung an der Müritz gesorgt. Wie ein Polizeisprecher in Waren erklärte, hatte der Leipziger das Zwölf-Meter-Schiff mit sieben Tonnen Gewicht am Sonnabend als gestohlen gemeldet, weil es in Ludorf am Westufer des Binnensees in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Hafen verschwunden war. Dort hatte der 51-Jährige es am Freitag nach eigenen Angaben "fest vertäut". Der Wert wurde mit rund 120.000 Euro angegeben. Die Kriminalpolizei kam, die Wasserschutzpolizei rückte aus.

Jacht steckt auf Sandbank fest

Stunden nach der Anzeige meldete ein anderer Bootsbesitzer eine herrenlose Jacht, die etwa fünf Kilometer nordöstlich bei Boek am Müritz-Ostufer auf einer Sandbank steckte. Es war die gesuchte Jacht, die zurückgeschleppt werden konnte. Die Polizei untersucht nun, ob jemand die Leinen gelöst hat oder das Schiff nicht sicher festgemacht war.

Dabei hatte der Eigner Glück: Die Jacht war an einem Sperrgebiet bei Boek/Rechlin vorbeigetrieben, in dem Blindgänger liegen. Dort war 1945 eine große Erprobungsstelle der NS-Luftwaffe bombardiert worden.

Quelle: MDR/lam/dpa

Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2019, 08:17 Uhr

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