Ein roter Bauzaun umgrenzt eine Baustelle an einem Straßenrand. Dort sind Pflastersteine ausgegraben und liegen auf einem Haufen übereinander. Im Hintergrund sieht man Fahrradfahrer, Autos und eine Straßenbahn.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Planungsfehler "Karli" in Leipzig wird wieder zur Baustelle

Die Leipziger Karl-Liebknecht-Straße wird teilweise wieder aufgerissen. Grund ist ein Planungsfehler. Erst vor drei Jahren war die wichtige Verkehrsader umgebaut worden.

Ein roter Bauzaun umgrenzt eine Baustelle an einem Straßenrand. Dort sind Pflastersteine ausgegraben und liegen auf einem Haufen übereinander. Im Hintergrund sieht man Fahrradfahrer, Autos und eine Straßenbahn.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die "Karli" in Leipzig wird teilweise wieder aufgerissen. Grund sind Planungsfehler beim Bau der Parkbuchten. Wie ein Stadtsprecher MDR SACHSEN sagte, halten die verlegten Pflastersteine nicht die hohe Belastung der ein- und ausfahrenden Autos aus. Der Umbau der Karl-Liebknecht-Straße ist gerade mal drei Jahre her und kostete rund 17 Millionen Euro.

Stark frequentiert

Acht Parkbuchten zwischen der Riemann- und Hohe Straße sollen neu gepflastert werden. Grund für die hohe Belastung ist der starke Andrang auf die Kurzparkplätze. Durch den Umbau sind von den ursprünglich 120 Parkplätzen nur noch 59 Stellflächen geblieben. Diese sind entsprechend stark frequentiert.

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und sollen am 7. Dezember beendet sein. Die Kosten für die Umbaumaßnahmen trägt die Stadt Leipzig.

Quelle: MDR/bf/lt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig | 22.11.2018 | ab 14:30 Uhr

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Zuletzt aktualisiert: 22. November 2018, 18:38 Uhr

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6 Kommentare

23.11.2018 12:21 Jale 6

So was passiert, weil die studierten Bauplaner ihren Hintern nicht hoch kriegen und alles vom Bürostuhl aus planen. Es ist mir ein Rätsel, wie man nicht wissen kann, dass auf der Karl-Liebknecht-Straße immer geparkt wird und die Parkplätze schon vor dem Umbau zu wenige waren. Es ist ihnen schlichtweg scheißegal, wo Gäste, Kunden und Gewerbetreibende ihren Pkw abstellen. Die bekommen ihr ÖD-Gehalt auch so.

23.11.2018 12:07 karstde 5

Sind doch bloß Steuergelder. In DDR hätte man die wegen Wirtschaftsverbrechen belangt.

22.11.2018 19:14 Dunkeldeutscher 4

Na hoffentlich werden wieder die Parkplätze hergerichtet und die Kosten den Fehlplanern in Rechnung gestellt.

22.11.2018 19:05 polmann 3

Kann denn keiner mehr seine Arbeit richtig machen ? Diese Inkompetenz vernichtet wieder Unmengen an Euronen, welche woanders dringend gebraucht werden. Leider zieht sich diese schlampige Arbeit durch die gesamte Planung in Deutschland. Wo sind wie nur hingekommen ? Habt ihr den/die Planer mal nach seinen/ihren Ausreden befragt ?

22.11.2018 17:20 J.Heder 2

Ich hoffe nur dass dieser Planer auch für alle Kosten in Haftung genommen wird und die Kosten nicht am Steuerzahler oder der Stadtkasse hängen bleiben. Schlimm genug das der Bauleiter / Bauausführende dies nicht bemerkt hat. Dies wirft ein "Schlaglicht" auf die fachliche Beratung und Kompetenz der an diesem Bau beteiligten Firmen und "Fachleute"....
Am meisten leiden die Anwohner. ...

22.11.2018 16:02 p 1

Ich glaub es nicht! Es ist wie im Irrenhaus!
Klappt überhaupt noch was! Planungsfehler, einfach fourschbar!

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