Fördermittel Klinikum Sankt Georg in Leipzig bekommt 102 Millionen für modernen Neubau

Ein Patientenshuttle parkt 2014 vor dem Sankt Georg Klinikum in Leipzig.
Bis 2027 wird am Klinikum Sankt Georg in Leipzig ein neuer Zentralbau entstehen. Bildrechte: dpa

Das Klinikum Sankt Georg in Leipzig hat einen Förderbescheid vom Freistaat Sachsen über 101,7 Millionen Euro erhalten. Damit soll der größte Neubau in der Geschichte des Städtischen Klinikums realisiert werden.

Sechs Stockwerke und 380 Betten

Der künftige Zentralbau 2 wird sechs Stockwerke und knapp 40.000 Quadratmeter umfassen. Etwa 380 Betten seien geplant und das Gebäude werde die modernste Notfallaufnahme in Sachsen beherbergen, sagte Klinik-Geschäftsführerin Iris Mende in einer Online-Pressekonferenz am Freitag.

Wir haben viele medizinische Einrichtungen in Einzelgebäuden auf dem Campus untergebracht. Die würden wir alle in den Neubau umziehen lassen, sodass die Wege über den Campus im Wesentlichen entfallen. Wir können auf einer verdichteten Fläche gute, qualitativ wertvolle Medizin anbieten und das kommt sowohl Patienten als auch Mitarbeitern zugute.

Dr. Iris Mende Geschäftsführerin St.-Georg-Klinikum Leipzig

Staatsministerin Köpping: Erfreuliches Ereignis

Insgesamt werde das Projekt 157 Millionen Euro kosten, erläuterte Klinikchefin Mende weiter. Geplanter Baustart sei 2022 und der Neubau werde bis 2027 fertig sein. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich zu knapp 65 Prozent an den Baukosten. In dessen Namen übergab Staatsministerin Petra Köpping am Freitag den Fördermittelbescheid und bezeichnete den Termin als "ein erfreuliches Ereignis".

Das ist eine der größten Summen, die wir jemals an einem Stück an Fördermitteln ausgereicht haben.

Petra Köpping Sächsische Staatsministerin für Soziales

Quelle: MDR/sm

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 20.11.2020 | 16:30 Uhr im Regionalreport aus dem Studio Leipzig

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