Ein Gebäude der Mediacity Leipzig.
Bildrechte: media city leipzig

12.04.2019 | 21:28 Uhr Neue Frauenkonferenz ab Freitag in der Media City in Leipzig

Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen hat in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Trotzdem funktioniert es noch nicht in allen Lebensbereichen. Eine neue Konferenz möchte dies jetzt ändern.

Ein Gebäude der Mediacity Leipzig.
Bildrechte: media city leipzig

Mehr Frauen in Medien und Politik - Dieses Ziel verfolgt die Konferenz "femMit", die seit Freitag in der Media City in Leipzig stattfindet. Ins Leben gerufen wurde sie von Romina Stawowy, Chefin der gleichnamigen Kommunikationsagentur aus Dresden. Ihrer Auffassung nach wird Frauen viel zu oft die Kompetenz für bestimmte Themen oder Aufgaben abgesprochen. "Über eine bestimmte Stelle der Karriereleiter geht es manchmal einfach nicht hinaus - da gibt es dann oft einen Mann, der das macht, egal ob er nun wirklich besser ist", so die "femMit"-Initiatorin.

Für die Konferenz hat Romina Stawowy zahlreiche prominente Expertinnen und Experten gewinnen können. Mit dabei sind unter anderem MDR-Intendantin Karola Wille, die zum Auftakt die Eröffnungsrede mit dem Titel "Frauen in Medien und Politik" gehalten hat. Auch Schauspielerin und Stiftungs-Initiatorin Maria Furtwängler sowie Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel gehören zu den Teilnehmerinnen. Insgesamt erwarten die Veranstalter an den beiden Konferenztagen rund 300 Gäste.

Quelle: MDR/sth

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.04.2019 | 13:00 Uhr im Radioreport

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8 Kommentare

13.04.2019 12:53 Bettina 8

@ 6 das ist ja heute der W I T Z des Tages !!

12.04.2019 19:16 Manni 7

Quoten!
Ihr braucht mehr Quoten!
Eine Quote für das Fahren auf der linken Seite im Straßenverkehr.
Eine Quote für das Shoppen.
Eine Quote für ....
Ihr macht das schon.

12.04.2019 18:00 Bernd L. 6

Frau Stawowy hat Recht: Es gibt bei uns sehr kluge, hoch qualifizierte und kompetente Frauen, die in hohen Positionen gute Arbeit machen: C. Roth, U. v Leyen, Widmann-Kauz, K. Göring-Eckart, Schulze, Giffey, Karlicek, Barley usw.

12.04.2019 17:32 Spottdrossel 5

International agierenden Konzernen kann man nicht die Gleichberechtigung aufzwingen. Diese verlagern dann eben ihre Filialen ins Ausland. Aber im Gegenzug könnte man doch im Ausgleich den gesamten öffentlichen Dienst ausschließlich mit Frauen besetzen und in einem weiteren Schritt dessen Leistungen ausschließlich Frauen zur Verfügung stellen.

12.04.2019 14:09 Paule 4

Hoffentlich gibt es genug Kaffee und Kuchen.

12.04.2019 12:49 Lyriklümmel 3

"...wird Frauen viel zu oft die Kompetenz für bestimmte Themen oder Aufgaben abgesprochen."

Genau so ist es!
Andererseits habe ich den Eindruck, dass gegenwärtig in Deutschland Frauen gewisse Kompetenzen gar nicht mehr ausschöpfen sollen, z. B. die Mutterschaftskompetenz.

12.04.2019 12:02 Bettina 2

sehr schön unbedingt solche Frauen wie Merkel, Leyen, u s w. die brauche wir dringend für unseren eigenen Untergang noch mit , da diese nicht in der Lage sind ihren hochbezahlten Posten zu erfüllen !! außer dmit Fehler für die Bürger die es dann ausbaden müssen.

12.04.2019 10:32 Atheist aus Mangel an Beweisen 1

„Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen hat in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gemacht“
Selten sooo gelacht, nachdem die Gleichberechtigung mit dem Beitritt 1090 erstmal abgeschafft wurde.
Wir hatten schon gleichen Lohn!
Was wir nicht hatten waren Frauenhäuser, Versorgungsausgleich....
Und wenn man glaubt Gleichberechtigung mit Geschlechtertrennung erreichen zu können ist das der selbe falsche Weg wie zu glauben die DDR Frauen waren alle glücklich ihre Kinder um 6:00 Uhr am Morgen aus den Schlaf rütteln zu müssen um 8 Stunden in der Produktion zu stehen.

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