"Zukunft für alle" Kongress in Leipzig zu gesellschaftlichen Utopien

Blick über das Zentrum von Leipzig.
In Leipzig diskutieren verschiedene Organisationen über Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit und Umverteilung. Bildrechte: dpa

Unter dem Titel "Zukunft für alle" diskutieren ab Dienstag in Leipzig Vertreter verschiedener Organisationen über gesellschaftliche Utopien. Wie die Veranstalter mitteilten, soll dort etwa über ein Wirtschaftssystem, das nicht an Wachstum ausgerichtet ist, mehr soziale Gerechtigkeit und globale Umverteilung debattiert werden. Organisiert werde der Kongress, der parallel auch im Internet stattfindet, vom Verein Konzeptwerk Neue Ökonomie.

Gesellschaftliche Probleme lösen

Ökonomin Nina Treu vom „Konzeptwerk Neue Ökonomie“ aus Leipzig
Nina Treu, Mitbegründerin des Konzeptwerks Neue Ökonomie. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

"Wir sind der Überzeugung, dass wir die großen gesellschaftlichen Probleme nur lösen können, wenn wir an die Wurzeln gehen", sagte Nina Treu, Mitbegründerin des Konzeptwerks. Ideen wie weltweite Umverteilung oder die Demokratisierung von Großkonzernen seien radikal, aber man müsse groß denken und nicht in kleinen Reformen verharren.

Kongress läuft noch bis Sonntag

Bis Sonntag stehen auf einem wegen der Corona-Pandemie weitgehend digitalen Kongressgelände Beiträge von rund 250 Gästen von etwa 60 Organisationen auf dem Programm. Dazu zählen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die globalisierungskritische Nichtregierungsorganisation attac, sowie Vertreter aus Kunst und Kultur, von Gewerkschaften und weiterer gesellschaftlichen Gruppen.

Quelle: MDR/epd/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 25.08.2020 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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