Gute Nachrichten aus dem Zoo Rüsseln mit Tante Rani: Elefantenbaby von Leipzig knüpft zarte Kontakte

Vor fünf Wochen kam im Leipziger Zoo ein Elefantenbaby zur Welt. Mama Hoa interessiert sich leider nicht besonders für ihren Nachwuchs. Doch jetzt kommen positive Signale aus dem Zoo.

Kontaktaufnahme zwischen dem Elefantenkalb und Elefantenkuh Rani
Rani und der kleine Elefantenbulle lernen sich behutsam kennen. Die Pfleger hoffen, dass sich Rani und ihre Gefährtin Don Chung des Nachwuchses annehmen. Seine Mutter Hoa zeigt wenig Interesse. Bildrechte: Zoo Leipzig

Im Leipziger Zoo dreht sich weiterhin alles um den neugeborenen Elefantenbullen. Nach einem Monat des Bangens gibt es positive Signale: "Gegenwärtig sind wir mit der Gewichtsentwicklung zufrieden. [...] Das Jungtier verträgt die Ersatzmilch bislang gut und trinkt noch bei der Mutter", sagt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard. Gewichtszunahme ist ein wichtiger Faktor für die Kräftigung des Jungtiers.

Derweil versuchen die Pfleger das Elefantenbaby an seine Tanten Rani und Don Chung zu gewöhnen. Da sich die Mutter nicht um das Jungtier kümmert, hoffen die Tierpfleger nun, dass sie die Fürsorge für den Nachwuchs übernehmen. Der erste Kontakt lief positiv, nun geht es darum, Nähe ohne Beisein des Pflegers aufzubauen. "Nach einer Weile des Beobachtens aus sicherer Entfernung gibt es zunehmend mehr direkte Nähe", erläutert Seniorkurator Gerd Nötzold die aktuelle Situation im Elefantenhaus. Die erwachsenen Elefanten beginnen, mit dem Jungtier Körperkontakt aufzunehmen, sagt Nötzold, "mal behutsam, mal ruppiger".

Das Elefantenjunge kam am 25. Januar zur Welt. Seitdem setzen die Pfleger alles daran, das Jungtier zu schützen. Bereits zweimal – 2012 und 2015 – brachte Mutter Hoa Nachwuchs zur Welt, der aber kurz darauf starb.

Quelle: MDR/lt

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Elefant, Tiger & Co. | 01.03.2019 | 19:50 Uhr

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Zuletzt aktualisiert: 01. März 2019, 18:38 Uhr

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3 Kommentare

02.03.2019 16:29 Andrea Möller 3

Wir verfolgen jede Sendung..und sind immer sehr begeistert welch Energie Kraft und Liebe ihr den Elefanten gebt..Der Kleine wird es mit Eurer Hilfe und seinen Tanten schaffen ..Also Daumen drücken..

02.03.2019 11:16 Martin Vomberg 2

@ Sabine

"Wie kann man sich eigentlich über Trophäenjäger und Elfenbeinschmuggel aufregen, wenn man die Tiere über Jahrzehnte im Zoo hat...bei den anderen ist es wenigstens schnell vorbei."

Achso, Sie sind also der Meinung, dass man die Tiere besser gleich töten sollte, oder wie!? Im Übrigen hinkt Ihr Vergleich gewaltig: Haben Sie vielleicht eine Ahnung davon, wie viele Elefanten alleine in Afrika jedes Jahr der Wilderei zum Opfer fallen? Und da regen Sie sich über die vielleicht 100 Tiere in bundesdeutschen Zoos und Wildparks auf? Im Übrigen verdanken leider viele andere Tierarten ihr Überleben allein der Existenz der Einrichtung Zoo. In freier Wildbahn wären viele Arten schon längst ausgerottet bzw. ausgestorben. Sie machen es sich mit Ihrer naiven Meinung schon reichlich einfach!

02.03.2019 08:17 Sabine 1

Der kleine Elefant wird sein Leben lang in einem viel zu kleinen Gehege eingepfercht sein. Ist das traurig. Und das nur, weil Zoos Geld machen sollen. Jeder, der Tiere wirklich toll findet, macht einen riesen Bogen um jeden Zoo der Welt. Wie kann man sich eigentlich über Trophäenjäger und Elfenbeinschmuggel aufregen, wenn man die Tiere über Jahrzehnte im Zoo hat...bei den anderen ist es wenigstens schnell vorbei.

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