Trotz Corona-Tests Kritik an ausgetragenem Nations League-Spiel in Leipzig

Timo Werner (2.v.l.) von Deutschland erzielt den Treffer zum 3:1
Timo Werner (2.v.l.) erzielte den Treffer zum 3:1 für Deutschland gegen die Ukraine. Bildrechte: dpa

Aus der Politik gibt es Kritik an der Austragung des Nations-League-Spiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Ukraine in Leipzig. Die Partie endete für die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw 3:1. Die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses Dagmar Freitag (SPD) sagte: "Ich halte die Entscheidung, das Spiel gegen die Ukraine stattfinden zu lassen, für mindestens problematisch." Auch ihr Parteikollege, der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, kritisierte das Spiel als "ein völlig falsches Beispiel im Rahmen der derzeitigen Pandemie-Bekämpfung".

Rein technisch betrachtet sei die Austragung "auf der Grundlage der Infektionsketten" aber nicht zu beanstanden, so Lauterbach. Bei der Ukraine waren am Freitag vier Spieler und der Teammanager positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach weiteren Tests am Sonnabend, die alle negativ waren, fand die Begegnung wie geplant am Abend in Leipzig statt.

Quelle: MDR/lam/sid

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 15.11.2020 | 15:25 Uhr

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