16.05.2019 | 14:15 Uhr Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt über Küken-Schreddern

Küken in der Hühnermast
Bildrechte: imago/blickwinkel

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt am Donnerstag darüber, ob das massenhafte Töten männlicher Küken rechtmäßig ist. Die Richter sollen entscheiden, ob männliche Küken wie bisher innerhalb von 72 Stunden nach ihrem Schlüpfen geschreddert oder vergast werden dürfen.

Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes untersagt die Tötung von Wirbeltiere ohne vernünftigen Grund. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte 2016 jedoch beschlossen, dass die Praxis nicht gegen das Tiergesetz verstoße. Nun sollen die Leipziger Verwaltungsrichter in zweiter Instanz ein Urteil fällen.

Quelle: MDR/mar

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.05.2019 | 13:00 Uhr in den Nachrichten

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2 Kommentare

17.05.2019 19:40 Manfred 2

Natürlich sind es wirtschaftliche Aspekte und die sind nachvollziehbar, solange Menschen Eier, Fleisch , Wolle und so weiter brauchen, wird es eine entsprechende Industrie geben und die wird kostendeckend arbeiten und daher auch Aspekte von Tierschützern ignorieren, zumal das ja wie wir Lesen rechtmäßig ist. Abgesehen davon das es nicht schmeckt, zumindest mir, wird es mit Soja und Co. akleine nicht funktionieren.

16.05.2019 14:20 Hippiehooligan 1

Ich finde schon die Wortkombination aus "massenhaft Töten" und "rechtmäßig" bedenklich. Der einzige "vernünftige Grund" dürfte ein wirtschaftlicher seina und da dreht man sichs ja gerne mal zurecht...

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