03.06.2020 | 15:15 Uhr Badeunfall: 22-Jähriger im Cospudener See ertrunken

Cospudener See
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Zwei Tage nach dem Fund einer Leiche im Cospudener See in Markkleeberg steht fest, dass der junge Mann ertrunken ist. Das hat die Obduktion ergeben. Zudem hatte der 22-Jährige vor seinem Tod Drogen und Alkohol konsumiert. Weitere Untersuchungen dazu würden nun erfolgen, hieß es. Es gehe dabei darum, inwieweit die berauschenden Substanzen in seinem Blut schuld an dem Unfall seien.

Zunächst hatte die Polizei ein Verbrechen nicht ausgeschlossen. Als Polizeitaucher am Pfingstmontag den Mann aus dem Wasser am östlichen Ufer des Sees zogen, hatte er eine Platzwunde am Kopf. Diese sei jedoch nicht ursächlich für den Tod des Mannes gewesen, so die Polizei. Auch gebe es keine Anzeichen einer Fremdeinwirkung. Ein Straftatsverdacht bestehe aktuell nicht mehr.

Kein Bademeister geplant

Unterdessen hat die Stadt Markkleeberg mitgeteilt, dass sie keine Badeaufsicht in ihrem zuständigen Bereich am Cospudener See plant. Stattdessen wolle die Stadt am Markkleeberger See das Strandbad bewachen lassen, sagte Stadtsprecher Daniel Kreusch MDR SACHSEN. Ein Container für die Rettungskräfte sei bereits gestellt. Derzeit ist das Strandbad noch geschlossen.

Quelle: MDR/gg

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 03.06.2020 | 06:30 Uhr

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